Brutale Hammer-Attacke auf Hamburger Flohmarkt: Urteil gefallen
Ein Mann will für seinen Sohn eine Jacke kaufen, doch dann trifft ihn ein Hammer-Schlag von hinten auf den Kopf – ausgeführt von seinem Bekannten. Ein Jahr nach der brutalen Attacke auf dem Flohmarkt an der Luruper Chaussee hat das Hamburger Landgericht jetzt sein Urteil gefällt.
Der 52-Jährige wurde zu sechs Jahren Haft wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre gefordert, die Verteidigung wollte eine Strafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden könnte. Die Nebenklage machte keinen eigenen Antrag.
Angeklagter griff Mann mit Hammer auf Flohmarkt an
Der Angriff geschah an einem Samstagmorgen, dem 26. Oktober 2024, gegen kurz nach 10 Uhr mitten auf dem belebten Flohmarkt in Bahrenfeld. Das Opfer wollte eine Jacke für seinen Sohn kaufen, stöberte gerade an einem Stand, als sich sein Bekannter von hinten näherte. Ohne Vorwarnung soll der 52-Jährige mit einem Hammer ausgeholt und dem Mann damit wuchtig auf den Kopf geschlagen haben. Der Käufer brach bewusstlos zusammen und erlitt eine schwere Kopfverletzung – eine offene Schädelfraktur.
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Warum der Angeklagte seinen Bekannten attackierte, war zunächst unklar. Er soll aber zumindest in Kauf genommen haben, dass sein Opfer stirbt. Nach dem Angriff verließ er den Tatort – offenbar im Glauben, den Mann getötet zu haben.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (jek)
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