Hamburger verprügelt seine Mutter – jetzt muss er in die Psychiatrie
Ein 28-jähriger Hamburger ging mit viel Gewalt auf seine Mutter los. Er schlug ihr ins Gesicht, trat auf sie ein. Jetzt wurde er vom Landgericht Hamburg verurteilt.
In dem Sicherungsverfahren, das seit dem 5. November geführt wurde, ist am Montag ein Urteil gefallen. Der Beschuldigte war wegen Körperverletzung an seiner Mutter angeklagt gewesen.
Beschuldigter schlug seine Mutter mit Kerzenständer
Der Mann wird in die Psychiatrie nach Ochsenzoll im Maßregelvollzug überwiesen. Das Gericht begründet die Unterbringung damit, dass der Beschuldigte zur Tatzeit schuldunfähig oder nur vermindert schuldfähig war. Zudem erkenne das Gericht an, dass eine Gefahr für weitere erhebliche Straftaten von dem Mann ausgehe, so teilte es eine Gerichtssprecherin der MOPO mit.
Der Beschuldigte soll am 3. Mai dieses Jahres bei seiner Mutter in deren Wohnung in Neuallermöhe gewesen sein, als die beiden in einen Streit gerieten. Die Auseinandersetzung eskalierte: Der 28-Jährige soll seine Mutter gewürgt und mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen haben.
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Als sie am Boden lag, habe er mit einem schweren gläsernen Kerzenständer und einem Hocker weiter auf sie eingeprügelt. Letztlich habe er von ihr abgelassen und den Rettungsdienst verständigt. Die Mutter erlitt mehrere Platzwunden, ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Nasenbeinbruch und Prellungen am Brustkorb und am Handgelenk. (dpa/mp)
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