Immer wieder finden Ermittler in den Häfen von Antwerpen, Rotterdam und Hamburg große Mengen Kokain.

Immer wieder finden Ermittler in den Häfen von Antwerpen, Rotterdam und Hamburg große Mengen Kokain. Foto: IMAGO / ANP

Koks in Bananen-Container: Polizei nimmt Schmuggler gleich zweimal fest – Anklage

Fast 50 Kilo Kokain sollen in einem Bananen-Container aus Südamerika nach Hamburg gekommen sein. Drei Männer wurden bei der mutmaßlichen „Bergung“ auf dem Containerterminal erwischt – und tauchten trotzdem am nächsten Tag wieder auf. Jetzt beginnt der Prozess gegen drei Angeklagte vor dem Landgericht.

Laut Anklage sollen bislang unbekannte Täter knapp 50 Kilogramm Kokain in einem Bananen-Container von Südamerika nach Hamburg geschmuggelt haben. Die drei Angeklagten sollten die Drogen auf Anweisung der Hintermänner aus dem Container holen, in Taschen verpacken und das Kokain aus dem Hafen schaffen.

Am 30. August sollen sich zwei der Angeklagten laut Anklage auf das Containergelände geschlichen haben. Doch dabei wurden der 32-Jährige und der 25-Jährige vom Sicherheitsdienst entdeckt und anschließend von der Polizei vorläufig festgenommen.

Einen Tag später folgte der nächste Versuch

Nur einen Tag später, wieder auf freiem Fuß, folgte dann der nächste Versuch – diesmal zusammen mit einem 41-Jährigen. Mit Leiter, Werkzeug und Rolltaschen sollen sie wieder zum Container gelangt sein. Dieses Mal sollen sie die 50 Kokainblöcke tatsächlich aus dem Container geholt haben. Neuer Tag, neues Glück? Weit gefehlt. Die Männer wurden erneut entdeckt – und festgenommen.

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Am Montag startet der Prozess gegen die drei Männer wegen Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und gemeinschaftlichem versuchten Besitz von Betäubungsmitteln. (mp)

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