Frau mit Hundeleine gefesselt, geschlagen und vergewaltigt: Ehemann angeklagt
Ein 39-Jähriger soll seine Ehefrau mehrfach vergewaltigt, sie unter anderem mit einer Hundeleine gefesselt und mit einem Gürtel geschlagen haben. Auch eine andere Frau soll er während ihrer gemeinsamen Beziehung unter Drogen gesetzt und missbraucht haben. Nun steht er vor Gericht.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Vergewaltigung in insgesamt sechs Fällen vor – teilweise in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung und dem Einsatz von Drogen. Einer der Übergriffe fand demnach im Januar 2018 in einer Wohnung in Norderstedt statt, die der Mann zu der Zeit zusammen mit seiner damaligen Ehefrau bewohnte.
Frau mehrfach geschlagen, gefesselt und vergewaltigt
Dort soll er die Frau mehrfach geschlagen, ihre Hände und Füße mit einer Hundeleine gefesselt und sie anschließend vergewaltigt haben. Als die Frau ihn aufforderte, aufzuhören, soll er ihren Kopf so fest in die Matratze gedrückt haben, dass sie kurzzeitig das Bewusstsein verlor.

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Im Sommer 2019 soll sich Ähnliches in der gemeinsamen Wohnung in Barmbek wiederholt haben: Der Angeklagte soll die Frau mit einer Gürtelschnalle geschlagen, gefesselt und sie mit einem Kabelbinder an ein Heizungsrohr gebunden haben. Danach soll er sie vergewaltigt haben.
Die Anklage geht zudem davon aus, dass er darüber hinaus weitere Handlungen vorgenommen hat, die für sie „in erheblichem Maße erniedrigend“ waren, wie es heißt. Dabei erlitt die Frau zahlreiche Verletzungen, eine Narbe im Gesicht und Hämatome am ganzen Körper.
Mann wegen Vergewaltigung und Misshandlungen vor Gericht
Auch an einer anderen späteren Partnerin soll sich der Mann vergangen haben. Im Jahr 2021 soll er sie in seiner Wohnung in Winterhude insgesamt viermal vergewaltigt haben.
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Bei drei dieser schweren sexuellen Übergriffe soll er sie dazu gebracht haben, Drogen wie LSD, Kokain und MDMA (auch als Partydroge Ecstasy bekannt) zu konsumieren. Nachdem die Frau in einem Fall nach der Einnahme von MDMA das Bewusstsein verlor, soll er sie anschließend missbraucht haben. Ab Montag muss sich der 39-Jährige vor dem Hamburger Landgericht verantworten.
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