Frau legt erst Brand – und versucht dann, ihren Ehemann zu erstechen
Eine Frau soll ein Feuer gelegt und dann versucht haben, ihren Ehemann umzubringen. Ab Donnerstag muss sich die 40-Jährige vor dem Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr versuchten Totschlag sowie versuchte schwere Brandstiftung vor.
Die Angeklagte soll im Oktober 2025 versucht haben, ihr Haus in Brand zu setzen. Sie zündete die Wohnzimmergardinen in dem Haus in Billstedt an, in dem sie mit ihrer Familie lebte. Damit wollte sie bezwecken, dass das Feuer auf das Haus übergreift, heißt es in der Anklage.
Frau wegen versuchten Totschlags vor Gericht
Ihr Ehemann griff ein, löschte die Gardinen und verhinderte so ein größeres Feuer. Nachdem er die gelöschten Gardinen aus dem Haus gebracht hatte, soll die Angeklagte ihn angegriffen haben.
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Mit einem Küchenmesser (Klingenlänge: 17 Zentimeter) soll sie aus kurzer Distanz Stichbewegungen in die Richtung ihres Mannes gemacht und dabei gesagt haben, dass sie ihn umbringe. Ihr Ehemann brachte sie zu Boden, er blieb unverletzt.
Für den Prozess vor dem Landgericht sind mehrere Prozesstage geplant. (fima)
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