Ein American Staffordshire Terrier Mischlingshund

Ein American-Staffordshire-Terrier-Mischlingshund soll ein Kind fast totgebissen haben, während sein Besitzer im Urlaub war. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Manja Elsässer

Er fuhr in den Urlaub – sein Kampfhund biss ein Kind fast tot

Sein Kampfhund biss ein Kind (2) fast tot: Vor dem Amtsgericht Wandsbek steht am Dienstag ein 32-Jähriger. Ihm wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Der Mann soll seinen als gefährlich eingestuften Hund trotz bekannter Risiken in ungeeignete Hände gegeben haben. Während eines Urlaubs im Frühjahr 2022 überließ der Halter das Tier einer Bekannten. Die Frau hatte weder Erfahrung noch eine besondere Schulung im Umgang mit gefährlichen Hunden. Es handelt sich um einen American-Staffordshire-Terrier-Mischling – schon 2019 soll das Tier ein siebenjähriges Kind gebissen haben.

Kampfhund beißt Kind – Prozess in Hamburg

Am 6. Juni 2022 bekam die Frau in ihrer Wohnung Besuch von einer Zweijährigen. Als das Kind zu weinen begann, griff der Kampfhund plötzlich an. Er verbiss sich im Kopf des Kindes – und ließ nicht mehr los. Mehrere Minuten dauerte die Attacke, mehrmals versuchten die Umstehenden vergeblich einzugreifen.

Erst die Polizei konnte das schwer verletzte Kind befreien. Die Zweijährige erlitt tiefe Bisswunden am Kopf und ein offenes Schädel-Hirn-Trauma – sie musste notoperiert werden.

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Nun muss das Gericht klären, ob der Hundehalter für die dramatischen Folgen verantwortlich ist. Der Prozess findet am 14. April um 9 Uhr im Amtsgericht Wandsbek statt. ™

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