Die Angeklagten Maik J., Rick J. Thomas B. und Jamon M. mit ihren Verteidigern vor der Urteilsverkündung vor der Großen Strafkammer am Oberlandesgericht Hamburg.

Die Angeklagten mit ihren Verteidigern vor der Urteilsverkündung Foto: Esther Erök

paidPer Telegram verkauften sie Koks, Ketamin und Dopingmittel: Urteil für vier Männer da

Über Telegram bauten vier Hamburger Männer ein eigenes Drogen-Betriebsmodell auf: Preislisten, Lager in Tonndorf und Wandsbek, Lieferungen bis an die Haustür. Von Koks über Ketamin zu Dopingmitteln – bis 200 Ermittler:innen der Zollfahndung Ende März zuschlugen. Jetzt ist das Urteil gefallen.

Mit einem gut strukturierten Online-Handel über Telegram verdiente die Gruppe aus Hamburg über Monate Geld mit Dopingmitteln, verschreibungspflichtigen Medikamenten und Drogen. Am Freitag hat das Landgericht die vier Angeklagten wegen gewerbs- und bandenmäßig unerlaubten Handels mit Dopingmitteln sowie verschreibungspflichtigen Arznei- und Betäubungsmitteln verurteilt. Drei von ihnen erhielten Bewährungsstrafen zwischen einem bis zwei Jahren. Der Haupttäter muss sechs Jahre in Haft.

Doping per Telegram: Ein „Betriebsmodell“ mit Preislisten und Lieferketten

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