Brutaler Angriff: Wodkaflasche auf den Kopf – dann ging die Tochter dazwischen
Vor dem Schwurgericht muss sich ab Dienstag der Angeklagte S. wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll einem Mann in Harburg mit einer Wodkaflasche auf den Kopf geschlagen und anschließend mit der abgebrochenen Flasche auf dessen Gesicht gezielt haben.
Dem Angeklagten S. wird vorgeworfen, am 10. Oktober 2025 in einem Kiosk in Harburg einen Streit mit dem Opfer F. begonnen zu haben. Dabei soll er gesagt haben, dass er draußen auf F. warte.
Harburg: Angeklagter soll Mann mit Flasche gefolgt sein
Als F. den Kiosk gemeinsam mit seiner 18-jährigen Tochter verließ, soll S. zunächst mit einer Wodkaflasche eine ausholende Bewegung in Richtung des Geschädigten gemacht haben. Anschließend soll er dem weglaufenden F. und dessen Tochter gefolgt sein.
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Nach den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte F. dann von hinten wuchtig mit der Wodkaflasche auf den Kopf geschlagen haben, sodass die Flasche zerbrach. Dabei soll er billigend in Kauf genommen haben, dass der Geschädigte durch den Schlag tödlich verletzt wird.
Tochter verhinderte weiteren Angriff mit der Flasche
Anschließend soll S. mit der abgebrochenen Flasche versucht haben, dem bereits stark blutenden und am Boden liegenden F. ins Gesicht zu stechen. Das soll die Tochter verhindert haben, indem sie Pfefferspray gegen den Angeklagten einsetzte.
Der Geschädigte erlitt unter anderem eine potenziell lebensgefährliche Schädelimpressionsfraktur sowie einen Nasenbeinbruch und musste notoperiert werden. (aba)
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