Der Angeklagte soll dem Opfer mit einer Wodkaflasche auf den Kopf geschlagen haben. (Symbolbild)

Der Angeklagte soll dem Opfer mit einer Wodkaflasche auf den Kopf geschlagen haben. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Brutaler Angriff mit Wodkaflasche: Mann zu Haftstrafe verurteilt

Er soll einem Mann in Harburg mit einer Wodkaflasche auf den Kopf geschlagen und anschließend mit der zerbrochenen Flasche auf dessen Gesicht losgegangen sein: Dafür stand der Angeklagte S. am Dienstag vor dem Schwurgericht.

Das Urteil: fünf Jahre und neun Monate Haft wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Zudem muss S. 7500 Euro Schmerzensgeld zahlen und sämtliche künftigen Kosten übernehmenn, die nicht von Pflege- oder Krankenversicherung übernommen werden und auf die Tat vom 10. Oktober 2025 zurückgehen.

Harburg: Streit in einem Kiosk endete in einer Gewalttat

An diesem Tag soll S. in einem Kiosk in Harburg einen Streit mit dem Opfer F. begonnen haben. Dabei habe er angekündigt, draußen auf ihn zu warten.

Als F. den Kiosk gemeinsam mit seiner 18-jährigen Tochter verließ, soll S. zunächst mit einer Wodkaflasche ausgeholt haben. Anschließend folgte er dem flüchtenden F. und seiner Tochter.

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Dann soll S. dem Opfer von hinten wuchtig mit der Flasche auf den Kopf geschlagen haben – so heftig, dass sie zerbrach. Er habe dabei laut Staatsanwaltschaft in Kauf genommen, dass F. tödlich verletzt wird.

Tochter verhinderte weiteren Angriff mit Pfefferspray

Daraufhin soll S. mit der abgebrochenen Flasche versucht haben, dem bereits stark blutenden und am Boden liegenden F. ins Gesicht zu stechen. Das verhinderte die Tochter, indem sie Pfefferspray gegen den Angeklagten einsetzte.

Der Geschädigte erlitt unter anderem eine potenziell lebensgefährliche Schädelimpressionsfraktur sowie einen Nasenbeinbruch und musste notoperiert werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskrätig. (aba)

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