Brutale Geldeintreiber töten Freier – jetzt schmoren sie lebenslang im Knast!
Mehrere Jahre lang ist ein spektakulärer Fall vor dem Landgericht verhandelt worden. Im Zentrum standen ein getöteter Gastronom, eine schwangere Haushaltshilfe sowie drei Geldeintreiber, die jetzt lebenslänglich hinter Gitter müssen.
Im Mai 2022 wird der Hamburger Gastronom José-Benito R. (69) tot in seiner Wohnung gefunden. Er war bewusstlos geschlagen und erstickt worden. Hinter der Tat stecken drei Männer (38, 36 und 32), die später vom Landgericht wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Gegen das Urteil legen die Angeklagten Revision ein. Diese ist jetzt vom Bundesgerichtshof als unbegründet verworfen worden. Damit ist das Urteil vom 27. August 2025 rechtskräftig.
Getöteter Gastronom: Mutter unschuldig in Untersuchungshaft
Der Fall hatte große mediale Aufmerksamkeit bekommen, weil zunächst einer Unschuldigen der Prozess gemacht worden war. Klara P. (Name geändert) wurde von der Staatsanwaltschaft Habgier vorgeworfen. Man hatte ihre DNA unter einem Fingernagel und an der Kleidung des getöteten Gastronomen gefunden. Dass die Frau zum Tatzeitpunkt im neunten Monat schwanger war, interessierte die Staatsanwaltschaft nicht.

Die Verteidigerinnen der Frau konnten schließlich ihre Unschuld beweisen. Sie hatte sich wenige Tage vor dem Mord als Köchin und Haushaltshilfe bei José-Benito R. beworben und dort unter anderem seine Kleidung gebügelt. Auch die Aussage einer Zeugin entlastete Klara P. Sie wurde im August 2023 freigesprochen. Da hatte sie jedoch bereits sieben Monate, getrennt von ihrem Baby, in der Untersuchungshaft verbringen müssen.
Mord an Hamburger Gastronom – Urteil rechtskräftig
Mit dem Urteil gegen die drei Angeklagten findet so der Fall um José-Benito R. jetzt ein Ende. Die drei Männer waren am 11. Mai 2022 gegen 11 Uhr in die Wohnung des Gastronomen an der Bürgerweide in Borgfelde getreten. Sie hatten Schulden aus der Inanspruchnahme von Prostitutiertenleistungen eintreiben wollen.
José-Benito R. war selbstständiger Unternehmer in der Gastro-Szene. Er galt als sehr kommunikativ – und aufgeschlossen gegenüber neuen Bekanntschaften. Laut Polizei reichten seine Kontakte zu Frauen auch in das Prostitutionsmilieu rund um den Hansaplatz und die Süderstraße.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine Tüte, ein Zitat und ein Podcast: Schlechte Woche für Christina Block
Die Männer versetzten dem 69-Jährigen zunächst einen Hieb auf den Kopf, fesselten ihn anschließend mit Kabelbindern und setzten sich auf seinen Brustkorb. Mehrere gebrochene Rippen, sowie blockierte Atemwege sorgten dafür, dass der Gastronom erstickte.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.