Einsatzkräfte stehen nach der Messerattacke im Food-Court des Phoenix-Centers.

Blutflecken am Tatort: Im Food-Court des Phoenix-Centers kam es im Juni zur tödlichen Auseinandersetzung. (Archivbild) Foto: Lenthe-Medien

paidErstochen im Phoenix-Center: Sie waren beste Freunde – jetzt ist einer tot

„Das durftest Du mit mir nicht machen“, schreit Omar N. (25, alle Namen geändert) durch den Foodcourt des Phoenix-Centers. Einige Meter entfernt sitzt Ahmed M. (25) auf einer Bank. Ersthelfer versuchen, seine schweren Stichverletzungen am Hals zu versorgen. Wenig später stirbt der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus. Am Donnerstag startete der Prozess wegen Totschlags, jetzt sagte die Frau des Angeklagten als Zeugin aus – und erzählte, wie sich die Tat über Monate angebahnt habe.

„Hat Ihr Mann einmal gesagt, dass er jemanden umbringen will?“, fragt die Richterin die junge Frau am Montag. „Nein, so etwas macht er nicht“, antwortet sie. Ihr Blick schweift nach links zu ihrem Mann Omar N., dann setzt sie nach: „Eigentlich“. „Hat er mal gesagt, dass er sich selbst umbringen will?“, fragt die Vorsitzende weiter. „Ja“, sagt die 23-Jährige. Sie schluchzt, der psychiatrische Gutachter reicht ihr ein Taschentuch.

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