U-Bahnstation Rathaus mit der Linie U3 in der Hamburger Innenstadt

Am Bahnsteig der Haltestelle Rathaus kam es zu der Rangelei zwischen dem Angeklagten und dem Geschädigten. (Archivbild) Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen

Queerfeindliche Attacke und Schlägerei auf Bahnsteig

Queerfeindliche Beschimpfungen und eine Prügelei auf einem U‑Bahnsteig: Nach einer Attacke muss sich ein 40-Jähriger am Donnerstagmorgen vor dem Amtsgericht Hamburg verantworten.

Dem Angeklagten werden Beleidigung sowie Bedrohung in Tateinheit mit Körperverletzung vorgeworfen. Laut Anklage soll der Mann in der Nacht zum 20. Oktober 2024 in einer U-Bahn einen Fahrgast queerfeindlich beleidigt haben. Dabei soll der Angeklagte den anderen Mann unter anderem als „Bazille, Krankheit und Schwuchtel“ beschimpft haben.

Rangelei auf dem Bahnsteig der Haltestelle Rathaus

Als sich eine Mitfahrerin einschaltete und den Mann aufforderte, mit den Beschimpfungen aufzuhören und die „Fresse zu halten“, soll die Lage weiter eskaliert sein. Der Angeklagte soll ihr daraufhin gedroht haben, ihr die Zähne auszuschlagen. Danach soll er sich ihr aggressiv genähert haben.

Das könnte Sie auch interessieren: „Job nicht gemacht“: Block-Anwalt attackiert Hamburger Polizei

Ein Begleiter der Frau griff daraufhin ein, wodurch es auf dem Bahnsteig der Haltestelle Rathaus zu einer Rangelei gekommen sei – dabei habe der Angeklagte dem Mann ohne rechtfertigenden Grund ins Gesicht geschlagen, so die Anklage. Der Geschädigte erlitt dabei eine Abschürfung und Rötung im Gesicht. (mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test