Das Amtsgericht Bergedorf

Das Amtsgericht Bergedorf, wo der Prozess stattfinden wird. (Archivbild) Foto: picture alliance | Christian Ohde

Aus Eifersucht: Schwangere dutzendfach geschlagen und mit Messer bedroht

Versuchter Femizid? Am Dienstag startet am Amtsgericht Bergedorf der Prozess gegen einen Verdächtigen, der seine schwangere Frau in seiner Wohnung in Bergedorf körperlich angegriffen haben soll.

Einem Mann aus Bergedorf wird vorsätzliche Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen: Der Angeklagte Y. soll am Abend des 14. September 2023 aus Eifersucht auf seine Frau losgegangen sein. Diese war zu dem Zeitpunkt im fünften Monat schwanger.

Schwangere Frau in den Bauch getreten

„Denkst du, ich scheue mich davor, weil du ein Kind im Bauch hast?“, soll der Mann gerufen haben, während er sie mit einem Messer bedroht haben soll. Zuvor soll er ihr an die 30 Mal mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen haben. So heftig, dass ihr Kopf laut Staatsanwaltschaft mehrmals gegen die Wand geschleudert wurde. Außerdem soll er sie mehrfach in den Bauch, gegen die Beine und Hüfte getreten haben.

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Seine Frau erlitt ein Hämatom an der Schläfe, Schwellungen im Gesicht und Kratzwunden. Zusätzlich leidet sie unter einer Hörminderung durch eine Trommelfellperforation, mutmaßlich ausgelöst durch die Schläge ins Gesicht, so die Anklageschrift. (mp)

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