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Regelmäßig werden im Hamburger Hafen große Mengen an Kokain sichergestellt. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/TNN

34-Jähriger soll seinen Transporter der Drogenmafia geliehen haben

Teil der Drogenmafia oder doch unschuldig? Der Schmuggel von 1,8 Tonnen Kokain flog auf. Die Täter flüchteten, die Drogen blieben zurück. Jetzt steht der 34-Jährige vor Gericht, dem der Transporter zum Abtransport des Kokains gehören soll. Er behauptet, damit nichts zu tun zu haben.

Der Angeklagte C. soll unbekannten Tätern seinen Transporter zur Verfügung gestellt haben, um Drogen aus einem Container an Land zu schmuggeln. Am 14. Dezember 2023 kam der Container mit den 1,8 Tonnen Kokain am Hamburger Hafen an. Doch bei der Bergungsaktion wurden die Täter entdeckt. Sie flüchteten – die Polizei stellte das Kokain sicher.

Angeklagter meldete seinen Transporter einen Tag später als gestohlen

Der angeklagte Fahrzeughalter meldete seinen Wagen einen Tag nach der gescheiterten Bergung als gestohlen. Laut Anklage wollte er so seine Beteiligung verschleiern. Er habe fälschlicherweise behauptet, das Fahrzeug am Vortag an jemand anderen verkauft zu haben. Diese Person habe den Transporter dann mitgenommen, ohne zu zahlen. Gegen die von C. benannte Person wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet.

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Ab Montag muss der 34-Jährige sich jetzt wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie falscher Verdächtigung vor dem Landgericht verantworten.

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