Hamburg
Geldspritze für Hamburgs Kitas: Wo die Millionen jetzt hinfließen
Der Bund stellt Hamburg 53 Millionen Euro für die Kindertagesbetreuung zur Verfügung. Das Geld soll vor allem in die Modernisierung bestehender Kitas fließen.
Hamburg erhält vom Bund 53 Millionen Euro für Investitionen in die Kindertagesbetreuung. Das Geld stammt aus dem neuen Bundesprogramm „Infrastruktur und Klimaneutralität“ und soll bis 2029 vor allem in die Sanierung und Modernisierung bestehender Kitas fließen.
Nach Angaben der Sozialbehörde sollen mit den Fördermitteln insbesondere Kita-Gebäude am bisherigen Standort saniert oder durch Neubauten ersetzt werden. Ziel ist es, bestehende Betreuungsplätze langfristig zu sichern und die Einrichtungen energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Insgesamt 106 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm
Über die Vergabe der Mittel entscheidet ab April 2027 ein jährliches Auswahlverfahren. Vorrang sollen Kitas erhalten, die am Programm „Kita-Plus“ teilnehmen oder Kinder mit besonderem Förderbedarf betreuen. Zudem soll der energetische Zustand der Gebäude berücksichtigt werden. Einrichtungen mit einem hohen Energieverbrauch sollen bevorzugt modernisiert werden, um den CO₂-Ausstoß zu senken.
Hamburg erhält aus dem Bundesprogramm insgesamt rund 106 Millionen Euro. Die Hälfte davon ist für die Kindertagesbetreuung vorgesehen, die übrigen Mittel fließen in die Hochschul- und Wissenschaftsinfrastruktur.
Hamburgs Familiensenatorin Ksenija Bekeris (SPD) sagte: „Mit den Bundesmitteln schaffen wir die Grundlage, um dringend notwendige Investitionen in die Hamburger Kita-Infrastruktur trotz schwieriger Haushaltslage voranzubringen.“ (rei)
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