„Gefahr für Leib und Leben“: Unwetterwarnung für Hamburg
Nach dem tagelangen Frost wird es nun milder – und genau das macht die Lage gefährlich. Gefrierender Regen sorgt im Norden für extreme Glätte. Der Deutsche Wetterdienst warnt und verweist auf erhebliche Einschränkungen im Verkehr.
Nach dem Frost bringen die kommenden Tage mildere Temperaturen, begleitet von einem Wechsel aus Schnee, Regen und Nebel. Dabei besteht akute Glatteisgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Durch plötzlich gefrierenden Regen bestehe „Gefahr für Leib und Leben“, heißt es in der Warnmeldung, die unter anderem über die Katwarn-App verbreitet wurde.
Unwetterwarnung für Hamburg
Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien sowie Fahrten möglichst zu vermeiden. Zudem müsse mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen gerechnet werden. Die Unwetterwarnung gilt von Montagmittag, 12. Januar, bis Mitternacht.

Tauwetter bringt Glatteisgefahr – Temperatursprung ab Mittwoch
Der Montag startet in Schleswig-Holstein und Hamburg zunächst mit Schnee, der später in Regen übergeht. Da dieser auf gefrorenen Boden trifft, muss mit Glatteis gerechnet werden. An der Nordsee gibt es vormittags starke Windböen, die jedoch später nachlassen. In Mecklenburg-Vorpommern bleibt es heute noch frostig. Erst gegen Abend schneit es und kommt später zu gefrierendem Regen, der zu Glatteis führt. Zwischendurch ist zudem Nebel möglich. Die Höchstwerte liegen von Ost nach West bei minus 1 bis plus 4 Grad.
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In der Nacht zum Dienstag ist es in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stark bewölkt, zeitweise mit Schauern, es bleibt weiterhin glatt. Vor allem an der Nordsee kann sich Nebel bilden. Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit Wolken, gebietsweise Regen und Nebel. Die Maximalwerte steigen auf 3 bis 5 Grad in Hamburg und Schleswig-Holstein. In Mecklenburg-Vorpommern liegen die Temperaturen bei 0 bis 3 Grad. Dort kann es immer noch Glatteis geben.
Der Mittwoch soll noch milder werden, es kommt zu einem beachtlichen Temperatursprung, wie ein Sprecher des DWD mitteilt. (dpa/vd)
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