Ein Mann mit Rucksack steht vor der Anzeigetafel des Hamburger Flughafens.

Der Flughafen Hamburg empfiehlt Reisenden, ein wachsames Auge auf den Status ihres Fluges zu behalten. (Symbolbild) Foto: picture alliance / ABBfoto

Geduldsprobe am Flughafen: Krieg sorgt für Flugausfälle

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Flüge in die Golfregion – gestrichen. Derzeit gehen laut Abflugliste des Hamburger Flughafens keine Flüge nach Doha, Ebil, Dubai oder Tel Aviv. Auch am Sonntag kam es bereits zu Flugstreichungen.

Auslöser ist die Eskalation im Nahen Osten: Am Samstag griffen Israel und die USA gemeinsam den Iran an. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-amerikanische Militärstützpunkte in der Region. Die Folgen waren in der Luftfahrt sofort spürbar. Mehrere Staaten schlossen ihren Luftraum – darunter auch Israel und Iran. Nach Angaben des Auswärtigen Amts (AA) kann es jederzeit zu weiteren Sperrungen kommen. Schon am Freitag hatte das AA eine Reisewarnung für Israel ausgesprochen.

Krieg im Iran hat Auswirkungen auf Hamburger Flughafen

Die Auswirkungen sind auch in Hamburg zu spüren. „Die Airlines Emirates (Dubai), Qatar Airways (Doha) und Eurowings (Erbil und Tel Aviv) haben zurzeit ihre Flüge ausgesetzt“, bestätigt eine Sprecherin des Hamburger Flughafens. Auch am Sonntag kam es bereits zu Flugstreichungen in die Golfregion und aus ihr heraus.

Bildschirmfoto der Abflugliste vom Flughafen Hamburg. Bildschirmfoto/ https://www.hamburg-airport.de/de/abfliegen-ankommen/abflug
Bildschirmfoto der Abflugliste vom Flughafen Hamburg.
Bildschirmfoto der Abflugliste vom Flughafen Hamburg.

Wie sich die Situation entwickelt, ist derzeit unklar. Durch die Sperrung verschiedenster Lufträume sei die Lage sehr dynamisch, heißt es auf MOPO-Anfrage. Zugleich betont die Sprecherin: „Nicht alle Streichungen sind automatisch durch die Lage im Nahen Osten begründet.“ Aktuell seien – abgesehen von den genannten Verbindungen – keine weiteren Strecken betroffen.

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An einem der größten Drehkreuze für Luftverkehr, dem Flughafen Dubai, geht derzeit nichts mehr. Tausende Menschen sitzen dort fest. Von der Sperrung des Luftraums in der Region sind laut dem Deutschen Reiseverband DRV außerdem etwa 30.000 Reisende aus Deutschland betroffen. Sie hielten sich demnach entweder in der Golfregion auf oder hatten Flüge über dortige Drehkreuze gebucht. (mp)

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