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G20-Krawalle: Kein Verfahren gegen Flora-Sprecher Blechschmidt

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Andreas Blechschmidt ist Sprecher der Roten Flora und war Mitinitiator der Demonstration „Welcome to Hell” gegen den G-20-Gipfel.

Foto:

dpa

Sie sind die bekanntesten Gesichter der linken Szene in Hamburg – und sie müssen nach den Ausschreitungen und verbalen Fehltritten während des G20-Gipfels keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte bereits am Montagmorgen die Einstellung des Verfahrens gegen Rechtsanwalt Andreas Beuth bestätigt, nun wurden auch die Vorwürfe gegen Flora-Sprecher Andreas Blechschmidt und Emily Laquer von der Interventionistischen Linken (IL) fallen gelassen.

Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft auf MOPO-Nachfrage. In den jeweiligen Fällen habe sich laut Angaben der Staatsanwaltschaft kein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage  ergeben. 

Rechtsanwalt Beuth und Flora-Sprecher Blechschmidt hatten bereits im Vorfeld des G20-Gipfels auch Gewalt als politisches Mittel gebilligt,  Emily Laquer zu zivilem Ungehorsam aufgerufen.