Foto: MenscHHamburg e.V.
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Für Kulturschaffende in Not: Heute Abend im Stream: „Einer kommt, alle machen mit“

Kein Applaus, keine Zugabe und kein Miteinander. Die Pandemie bedroht weiterhin viele Kulturbetriebe und freischaffende Künstler:innen. Das muss sich ändern, sagt der Verein MenscHHamburg e.V. und veranstaltet auch in diesem Jahr das Nicht-Festival „Einer kommt, alle machen mit“. Das auch von der MOPO unterstützte Event ist ab heute (12. Mai) im Stream zu sehen.

„Gerade wenn man freischaffend ist, dann sind die Einnahmen plötzlich auf null runtergefahren“, sagt Bjarne Mädel im am Mittwoch veröffentlichten Trailer zum Festival. Genau hier will die Solidaritäts-Streaming-Show ansetzen und helfen, die Vielfalt von Hamburgs Kulturlandschaft zu erhalten. Zu diesem Zweck werden die Bretter, die nicht nur für Hamburg die Welt bedeuten, wieder mit Leben gefüllt.

„Einer kommt, alle machen mit“ findet auch dieses Jahr statt

Kulturplätze wie das Molotow, das Ohnsorg-Theater, die Zeise-Kinos, die Honigfabrik, das Allee Theater, das St. Pauli Theater und die Markthalle werden zur Bühne für verschiedenste Musiker:innen, Autor:innen und Schauspieler:innen.

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Ob Ina Müller, Bjarne Mädel, Torsten Sträter, Tim Mälzer, Arnd Zeigler oder Älice (Chefboss) – sie alle wollen gegen die Pandemie mit Humor und Originalität ankämpfen. Moderiert wird das Festival von Christian Rann und Ole Specht. Kommentator wird Peter Urban sein. Jedes verkaufte Ticket kommt dem Verein MenscHHamburg zugute. Mit dem kompletten Erlös werden Kulturschaffende in Not unterstützt.

Die Tickets für die Solidarität-Streaming-Show gibt es ab 22 Euro bei Ticketmaster, Reservix.de und Eventim. Mit diesen Tickets können sich die Unterstützer:innen dann ab 19.30 Uhr auf der Streamingseite https://einerkommt.de/stream einloggen und ab 20 Uhr bei der Premiere der Show live dabei zu sein. Anschließend steht die Show bis Sonntag (23.59 Uhr) zur Verfügung.

Spenden können unter einerkommt.de getätigt werden. (alu)

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