SPD

Morgens um 9 Uhr in einem Harburger Imbiss: Arbeiter nehmen ihr zweites Frühstück ein. Kaffee und Mettbrötchen. Dem MOPO-Reporter erzählen sie, warum sie früher mal SPD wählten und nun nicht mehr. Da keiner unserer Gesprächspartner aufs Foto wollte, haben wir die Szene mithilfe von KI nachgestellt. Foto: MOPO/KI-generiert

paidWie Hamburger Arbeiter bei Kaffee und Mettbrötchen über die SPD lästern

kommentar icon
arrow down

„Noch vor zehn, 15 Jahren wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen, etwas anderes als die SPD zu wählen. Mein Vater hat sie gewählt, meine Mutter, meine Geschwister. Damals war sie die Partei des kleinen Mannes. Das ist vorbei. Heute liegen ihr Arbeitslose und Flüchtlinge am Herzen, und sie verpulvert unser Steuergeld in der Ukraine und im Rest der Welt. Die arbeitende Bevölkerung vertritt sie nicht mehr.“ Es ist ein hartes Urteil, vorgetragen an einem Dienstagmorgen gegen neun Uhr in einem Imbiss in Harburg. Einer dieser Läden, in denen werktags schon früh viel Betrieb herrscht. Viele kommen direkt nach der Schicht, bestellen ihr zweites Frühstück, Mettbrötchen, schwarzen Kaffee, manchmal schon ein Bier. Die Bedienung kommt kaum hinterher. Es wird geredet, geschimpft, gelacht. Und immer wieder geht es um Politik. Vor allem um die SPD. Freundliche Worte fallen dabei kaum.


Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test