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Fernsehturm: Eröffnungstermin steht – jetzt aber wirklich!

Fernsehturm
Der Hamburger Fernsehturm ist seit mehr als 20 Jahren nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Seit Jahrzehnten ist der Hamburger Fernsehturm für Besucher geschlossen – immer wieder wurden Eröffnungstermine angekündigt und nicht eingehalten. Inzwischen sind die Kosten für die geplante Sanierung gestiegen. Jetzt steht fest, mit welchen Mitteln die Stadt die Sanierung finanziell fördern will – und wann endlich die Eröffnung stattfinden soll.

Seit 2001 ist er für die Öffentlichkeit geschlossen, bis 2030 soll der Turm in drei Arbeitsschritten saniert werden. Zunächst soll die Aussichts- und Besucherplattform instandgesetzt werden. Als Nächstes folgen der Schaft, die Treppen sowie die Aufzugsanlagen und im dritten Schritt wird auf dem Messeplatz ein neues Eingangsgebäude errichtet. Die Informationen gehen aus einer Senatsdrucksache hervor, die am Dienstag Thema im Senat sein wird. Das „Abendblatt“ berichtete zuerst.

Rund 440 Besucher sollen später die Aussichtsplattform im 14. Stock sowie eine Eventfläche im 13. Stock zeitgleich besuchen können. Drehen wird sich die Plattform allerdings nie wieder – der schwere Drehring muss aufgrund von Brandschutzvorschriften demontiert werden.

Hamburger Fernsehturm: Neuer Eröffnungstermin steht

In einem neuen Eingangsgebäude am Fuße des Turms sollen unter anderem Informationsangebote, das Ticketing und ein Souvenirshop unterkommen. Geplante Öffnungszeiten sind Montag bis Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Die Baugenehmigung soll im Frühjahr 2026 vorliegen, der Baubeginn ist für das Frühjahr 2028 geplant. Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2031 angedacht.

Fernsehturm
Der Fernsehturm im Jahr 1973. Damals war die Aussichtsplattform noch für Besucher geöffnet

Die Sanierung wird insgesamt etwas teurer als bislang geplant: Die Eigentümerin des Turms, die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), hatte ursprünglich mit 37 Millionen Euro gerechnet. Inzwischen sind es fast 40 Millionen. Die erste Schätzung habe sich unter anderem aus „bauphysikalischen“ Gründen als nicht realisierbar herausgestellt. Zudem seien die Baukosten inzwischen gestiegen.

Telemichel erhält Zuschuss der Stadt

Die Stadt erklärt sich nun bereit, rund 2,6 Millionen Euro zuzuschießen. Rund 18,6 Millionen kommen vom Bund, diese Summe war bereits gesetzt. Alle darüber hinausgehenden Kosten trägt die DFMG selbst. Als Betreiber sind bereits seit Jahren OMR-Gründer Philipp Westermeyer, Unternehmer Tomislav Karajica,der vor Kurzem Privatinsolvenz angemeldet hat, und die Hamburg Messe und Congress GmbH gesetzt. Beschließt der Senat die Drucksache, muss noch die Bürgerschaft Mitte Januar darüber abstimmen.

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Ursprünglich sollte der Telemichel mit seiner Aussichtsplattform in 130 Metern Höhe schon ab 2023 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Doch daraus wurde nichts. Als Gründe für die Verzögerung nannte ein DFMG-Sprecher damals die „längere Suche nach einem Betreiber sowie die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg mit ihren Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die Baukosten“. Zudem musste das Eingangsgebäude noch einmal komplett neu geplant werden. Ein Bodengutachten hatte ergeben, dass die angedachten Stelzen statisch nicht umsetzbar waren.

Seit Jahrzehnten ist der Hamburger Fernsehturm für Besucher geschlossen – immer wieder wurden Eröffnungstermine angekündigt und nicht eingehalten. Inzwischen sind die Kosten für die geplante Sanierung gestiegen. Jetzt steht fest, mit welchen Mitteln die Stadt die Sanierung finanziell fördern will – und wann endlich die Eröffnung stattfinden soll.

Seit 2001 ist er für die Öffentlichkeit geschlossen, bis 2030 soll der Turm in drei Arbeitsschritten saniert werden. Zunächst soll die Aussichts- und Besucherplattform instandgesetzt werden. Als Nächstes folgen der Schaft, die Treppen sowie die Aufzugsanlagen und im dritten Schritt wird auf dem Messeplatz ein neues Eingangsgebäude errichtet. Die Informationen gehen aus einer Senatsdrucksache hervor, die am Dienstag Thema im Senat sein wird. Das „Abendblatt“ berichtete zuerst.