Hamburg
Exklusiver Einblick in Udos privates „Atlantic“-Zimmer
Mal in die privaten Gemächer des Hamburger Panikrockers schauen: Das geht jetzt in der Ausstellung „Udo L. wohnt im Hotel“.
Rotes Ledersofa, Spiegel an der Decke, seine Silhouette an der Wand. Auf dem Tisch: Nasenspray, Lakritzschnecken, Energydrink. So lebte Udo Lindenberg viele Jahre im „Atlantic“-Hotel. Das „Rock’n’popmuseum“ in seiner Geburtsstadt Gronau widmet ihm zum 80. Geburtstag eine Sonderausstellung. Highlight ist das originale Hotelzimmer aus dem Luxushotel an der Alster. Dafür wurden eigens die Möbel in Hamburg abgeholt und nach Gronau transportiert.
Museum stellt Udo Lindenbergs originales Hotelzimmer aus
Denn viele Zimmer und Suiten des „Atlantic“ werden derzeit nach und nach komplett modernisiert. Auch dieses Zimmer von Lindenberg ist darunter. Udo habe diese „Panikzentrale“ von 2009 bis 2024 genutzt, dann wurden die Möbel vorerst eingelagert. „Hier hat er auch Gäste empfangen und gerne gemalt – am liebsten auf dem Boden liegend vor dem Fernseher“, sagt Kurator Thomas Mania der MOPO. Lindenberg habe dem Museum die Möbel geschenkt.
Rund 5000 Fans haben die Schau „Udo L. wohnt im Hotel. Exklusive Einblicke in meine Panikzentrale“ seit dem 4. Juni schon besucht. „Das Interesse ist riesengroß“, sagt Thomas Albers, Geschäftsführer des Museums in Gronau. Drei Gästebücher seien schon gefüllt, mit „begeisterten, berührenden und nicht selten sehr persönlichen Kommentaren“.
Es sei „schön zu sehen, wie sehr Udo Lindenberg die Menschen bewegt – und zwar quer durch alle Generationen“, so Mania.
Bis Ende des Jahres ist die Schau noch zu sehen. Tickets sollten am besten vorab online gekauft werden. „An besonders besucherstarken Tagen ist das Haus so gut gefüllt, dass die Eintrittskarten knapp werden.“
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