Ex-HSV-Torwart Golz: „In Hamburg regnet es ständig – Gott sei Dank“
314-mal stand er im Tor des HSV: Der gebürtige Berliner Richard Golz (57) wurde in Hamburg zur Legende. Sein Talent hat der Personalberater vererbt an seinen Sohn Jakob, der ihm als Keeper von Rot-Weiss Essen nacheifert. Die MOPO hat Golz acht Fragen gestellt.
1. Einen Tag als Bürgermeister in Hamburg – was wäre Ihre erste Amtshandlung?
Jeden Tag Sport oder wenigstens eine Stunde Bewegung für alle Menschen.
2. An welchem Ort in Hamburg geht Ihnen das Herz auf?
Alter Elbtunnel, weil der so herrlich kühl ist und wahnsinnig entschleunigt.

3. Welchen schrecklichen Ort sollten wir lieber an Berlin abgeben?
Horner Kreisel, egal welche Abfahrt du nimmst, es wird nicht besser.
4. Wer ist Ihr Lieblingshamburger oder Ihre Lieblingshamburgerin?
Tim Mälzer, wenn er Fußball spielt, weil an ihm ein Comedian verloren gegangen ist, der die Bälle magisch anzieht, ohne dass er ihnen Beachtung schenkt.
5. Welches ist Ihr liebstes Hamburg-Klischee – und was ist dran?
In Hamburg regnet es ständig, sagen auch immer meine Kollegen aus Frankfurt, die dann ausgestattet wie ein Friseur zu Besuch sind. Gott sei Dank stimmt es, sonst wäre es hier ja noch trockener.
6. Welche Hamburger Spezialität ist unverzichtbar – und welche völlig überschätzt?
Weißwein mit viel Eis, dann kann man auch den Fusel trinken. Franzbrötchen ist voll überschätzt, die Finger kleben den ganzen Tag wie Sau.
7. Welche drei Dinge machen Sie glücklich?
Ordentlich durchgeschwitzt (nur nach dem Sport), wenn ich von Hamburg nach St. Peter-Ording fahre und andersherum, wenn Rot-Weiss Essen zu null spielt.
8. Welcher Charakterzug nervt Sie am meisten an sich selbst?
Meine Gutmütigkeit, die mich Stunden kostet, diesen Fragebogen zu beantworten.
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