Hamburg
Erste Einblicke! So edel wird das neue Alster-Hotel im Ex-US-Konsulat
Aus dem ehemaligen US-Konsulat wird das „The Jefferson“ – ein erster Einblick ins Innere des neuen Luxus-Hotels.
Vor zehn Jahren baute Martin Murphy für Multi-Milliardär Klaus-Michael Kühne das Luxushotel „The Fontenay“ an der Außenalster. Nun arbeitet der 59-jährige Hamburger Star-Architekt nur einen Steinwurf entfernt an einer noch komplexeren Aufgabe: Er soll aus dem ehemaligen US-Konsulat das Boutique-Hotel „The Jefferson“ (81 Zimmer) machen und zeigt nun erste Entwürfe.
Für den Architekten sei es ein „Privileg“, das denkmalgeschützte Bauwerk restaurieren zu dürfen. Ab 1950 hatten die Amerikaner aus zwei herrschaftlichen Villen an der Straße Alsterufer das „Weiße Haus an der Alster“ gemacht und viele wertvolle Bauelemente im Inneren beschädigt oder gar zerstört.
Visualisierungen ermöglichen erste Einblicke ins Innere des neuen Hamburg Hotels
Nun werden unter anderem Stuckdecken behutsam freigelegt und restauriert, an Wänden kommen überpinselte Malereien zum Vorschein. Laut Martin Murphy arbeitet sein Team dabei fast „archäologisch“ und erlebte jeden Tag eine Überraschung. Murphy: „Jeder Raum ist ein eigenes Projekt.”
Einfacher ist die Schaffung eines vierstöckigen Neubaus hinter dem Altbau, der von der Alsterseite nicht zu sehen sein wird. An dieser Stelle wird vermutlich 2027 ein Zweckbau des Konsulats abgerissen, und es entsteht das „Gartenhaus“ mit 48 Zimmern.
Mit Visualisierungen ermöglichte der Münchner Bauherr Max Schlereth („Living Hotels“) nun erstmals Einblicke ins Innere des geplanten Hotels. Zu sehen ist eine elegante Lobby, die eher den Eindruck erweckt, man befinde sich in einem luxuriösen Privathaus als in einem Hotel. Daneben ist der Entwurf einer Bar zu sehen, die unter der restaurierten dunklen Stuckdecke ziemlich cool wirkt. Vermutlich 2030 soll das Hotel seine Tore öffnen.
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