Umweltsenatorin Katharina Fegebank (2.v.l., Grüne) und Bettina Schomburg (2.v.r., SPD), Bezirksamtsleiterin von Hamburg-Nord, eröffnen mit Rene Prasse (r.) und Christian Wübbels (l.), den Chefs von RNP Battery, den Speicher-Container im Gewerbepark Hamburg-Nord.

Umweltsenatorin Katharina Fegebank (2.v.l., Grüne) und Bettina Schomburg (2.v.r., SPD), Bezirksamtsleiterin von Hamburg-Nord, eröffnen mit Rene Prasse (r.) und Christian Wübbels (l.), den Chefs von RNP Battery, den Speicher-Container im Gewerbepark Hamburg-Nord. Foto: Marcus Brandt/dpa

Erstaunlich klein: Größter Batteriespeicher Hamburgs nimmt Betrieb auf

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In Hamburg geht der nach Angaben der Energiebehörde größte Batteriespeicher der Stadt in Betrieb. Der Speicher steht südlich des Flughafens im Gewerbepark Hamburg-Nord und weist eine Kapazität von fünf Megawattstunden auf.

Laut Behörde kann der volle Speicher einen durchschnittlichen Fünf-Personen-Haushalt ein Jahr lang versorgen. Der Speicher soll genutzt werden, um überschüssigen Strom aufzunehmen, den vor allem erneuerbare Energiequellen wie Windparks und Photovoltaikanlagen erzeugen, wie es in der Mitteilung heißt.

Batteriespeicher für überschüssigen grünen Strom

Erneuerbare Energiequellen erzeugen anders als konventionelle Kraftwerke nicht gleichmäßig Strom. Das führt dazu, dass überschüssiger Strom zwischengespeichert werden muss.

„Wir treiben die Energiewende in Hamburg mit viel Rückenwind voran“, sagte Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne) laut Mitteilung. Der neue Speicher werde helfen, Strom dann verfügbar zu machen, wenn er gebraucht werde. 

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Betreiber des Speichers in Groß Borstel ist das private Hamburger Unternehmen RNP Battery. Christian Wübbels, ein Geschäftsführer des Generalunternehmens, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Batteriespeicher finanziere sich dadurch, dass Stromhändler und Übertragungsnetzbetreiber den Speicher nutzten. Eine Förderung der Behörde habe es nicht gegeben. 

Wübbels’ Unternehmen ist seinen Angaben nach bundesweit in rund 20 Projekten tätig. In manchen Fällen sei die Firma beauftragt worden, in anderen errichte das Unternehmen die Speicher ohne externen Auftrag. In Hamburg wird demnach über fünf weitere Speicher-Projekte nachgedacht. (dpa/mp)

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