Erst Krimi, dann Knistern: Was der Erotik-Report 2025 über Hamburg verrät
Sonntagabend, kurz vor zehn. Während der „Tatort“ gerade vorbei ist, steigt in Hamburg – und nicht nur dort – schon wieder der Puls: Der Porno-Konsum erreicht seinen wöchentlichen Höhepunkt. Das zeigt der neue Jahresreport des Portals erotik.com, der Millionen anonymer Suchanfragen und Seitenaufrufe ausgewertet hat – und ein überraschend klares Bild der Stadt zeichnet.
Hamburg und seine Nummer 1: Cuckold
Die vielleicht überraschendste Erkenntnis: In keiner anderen Großstadt steht die Kategorie „Cuckold“ so weit oben wie in Hamburg. Ein Thema, bei dem Partnerrollen und Drittpersonen eine besondere Dynamik bekommen. Keine Nische, kein Randphänomen – sondern Platz 1.
Auf den weiteren Rängen liegen „Deutsch“ (Missionarsstellung), „Anal“, „Swinger“ und „Milf“. Ein Mix aus Klassikern und modernen Fantasien, der zeigt: Hamburg tickt deutlich anders als Berlin, München oder Köln.
Erotikfilm-Konsum: So unterschiedlich klickt Deutschland
Der Report zeigt, wie stark sich die Wünsche der Städte unterscheiden:
- Berlin: Hier liegt „Deutsch“ an der Spitze. Auffällig: Die Hauptstadt ist bundesweit am stärksten an VR-Erotik interessiert.
- München: Überraschend klarer Spitzenreiter ist „Gangbang“. Gleich dahinter taucht „Omas“ auf – Münchens Publikum greift offenbar häufiger zu Fantasien mit älteren Frauen.
- Köln: Ganz vorn liegt „Swinger“. Der rheinische Ruf, offen und lebenslustig zu sein, lässt sich offenbar auch statistisch nachweisen.
- Frankfurt am Main: Die Banker-Stadt ist Spitzenreiter beim Konsum pro Kopf. Die beliebtesten Kategorien orientieren sich stark am Bundesdurchschnitt – „Swinger“, „Deutsch“, „Gangbang“, „Cuckold“, „Milf“.
Erotik-Prime-Time: Wann Deutschland am meisten guckt
Der Blick auf die Uhr verrät, wie ritualisiert der Konsum ist: Sonntag, 22 Uhr werden am häufigsten Erotikfilme konsumiert – direkt nach dem „Tatort“. Ebenfalls interessant: ein Großteil der Deutschen guckt die Filme nicht auf Handy oder Laptop, sondern auf Smart-TVs. Bundesweit sind es 26 Prozent – so viel wie kein anderes Gerät.
Was der Report nicht zeigt – aber nahelegt
Für Hamburg fehlen im Report zwar exakte Zahlen zum Konsum pro Kopf, doch die auffällige Kategoriewahl lässt eines erkennen: Diese Stadt hat ein eigenes Profil – und unterscheidet sich von anderen Metropolen.
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Dazu passt, dass Hamburg als liberal, neugierig und urban gilt. Erotik-Trends scheinen hier früher anzukommen und sich schneller durchzusetzen.
Es gab 3,4 Millionen Suchanfragen und mehr als 80 Millionen Seitenaufrufe. Der Report hat die ersten zehn Monate des Jahres ausgewertet – anonymisiert und bundesweit.
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