Erneuter Warnstreik nach Sperrung: So ist die Lage am Elbtunnel
Nach der Vollsperrung kommt erneut ein Warnstreik: Der Verkehr am Elbtunnel sieht sich auch zu Beginn der Woche einer Belastungsprobe ausgesetzt. So ist die Lage.
Am Montag um 5 Uhr wurde der Verkehr durch den Elbtunnel nach der Vollsperrung übers Wochenende wieder freigegeben. Nur eine Stunde später hat aber ein weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes begonnen, der auch den Elbtunnel betrifft.
Durch den Streik steht pro Fahrtrichtung ein Fahrstreifen weniger zur Verfügung – also nur zwei anstatt sonst drei. Doch Auswirkungen auf den Verkehr, wie noch am Freitag, hat das bislang nicht. Es gibt keine Staus, wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale der MOPO mitteilte.
Aber: Es kommt aus Richtung Süden ab Heimfeld auf ungefähr fünf Kilometern zu stockendem Verkehr. In der anderen Richtung bleibt der Verkehr vom Volkspark aus drei Kilometer lang stockend. Das sei jedoch noch völlig in Ordnung, so der Sprecher.
Zwei Warnstreiks am Freitag und Montag
Erst am Freitag hatte ein 24-stündiger Warnstreik bei der Autobahn GmbH zu zäh fließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Auch nördlich und südlich des Hamburger Tunnels stockte der Verkehr auf der A7 nach früheren Angaben der Verkehrsleitzentrale. Im Stadtgebiet waren zeitweise Straßen verstopft. Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte Verdi – die Gewerkschaft und der Beamtenbund verhandeln mit der Autobahn GmbH über die Bezahlung der Beschäftigten.
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Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten mindestens 300 Euro mehr im Monat bekommen als bislang. Die Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden. (rei/dpa)
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