Hamburg

Endlich verschwindet diese Buckelpiste – doch das wird dauern

Unbefestigter Weg am Fluss, Häuser links, Brücke und Bäume im winterlichen Ort.
So sieht der Fahrradweg in der Kuehnstraße derzeit noch aus. Das soll sich mit dem Ausbau ändern.

In Jenfeld beginnt am 9. Juli ein Millionenprojekt: Die Kuehnstraße wird grundlegend umgebaut. Autofahrer und Busfahrgäste müssen sich monatelang auf Einschränkungen einstellen.

Auf die Anwohner und Pendler in Jenfeld kommt eine lange Baustelle zu: Am 9. Juli soll der Umbau der Kuehnstraße und des Knotenpunkts zur Jenfelder Allee beginnen. Das Bezirksamt Wandsbek investiert 2.835.000 Euro in die Modernisierung. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Januar 2027 dauern.

Hintergrund ist der Ausbau der Veloroute 7, die von der Hamburger Innenstadt bis nach Rahlstedt führt. In der Kuehnstraße galt der Abschnitt bislang als Lücke im Radwegenetz. Künftig sollen Radfahrer deutlich mehr Platz erhalten: Die Radwege werden auf bis zu zwei Meter verbreitert, zudem werden Fahrbahn und Gehwege saniert. Auch die Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut.

Neue Straßenbäume und Fahrradbügel

Los geht es zunächst mit Arbeiten an der Jenfelder Allee. Während der Sommerferien wird dort die Fahrbahn erneuert. Anschließend beginnt der eigentliche Ausbau der Kuehnstraße. Dafür wird die Straße aus Richtung Singelmannsweg in Fahrtrichtung Berliner Platz zur Einbahnstraße. Buslinien müssen während der Bauarbeiten teilweise umgeleitet werden.

Neben neuen Fahrbahnen und Radwegen soll der Bereich auch grüner werden. Zusätzliche Straßenbäume werden gepflanzt, außerdem entstehen zwölf neue Fahrradbügel. Neue Parkplätze für Autos sind hingegen nicht vorgesehen. (rei)

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