Elbphilharmonie

Eines der Wahrzeichen Hamburgs: Die Elbphilharmonie. Foto: BREUEL-BILD

Elphi taucht in wenig schmeichelhaftem Ranking auf

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Na, wenn es die Amerikaner schon sagen: Die New York Times hat ein Ranking der umstrittensten Gebäude aller Zeiten veröffentlicht. Neben dem Turm zu Babel und dem Ballsaal des Weißen Hauses taucht auch die Hamburger Elbphilharmonie darin auf – unter dem Spitznamen „Shining Star an der Elbe“.


Zusammenfassung:

  • Die Elbphilharmonie liegt in einem Ranking der New York Times auf Platz 8 der umstrittensten Gebäude der Welt.
  • Die Kontroversen um die Elbphilharmonie verblassten allerdings nach ihrer Fertigstellung.
  • Der Turm zu Babel und der Ballsaal des Weißen Hauses sind ebenfalls in der Liste.

Seit die Elbphilharmonie 2017 endlich fertig wurde, lässt hier niemand mehr etwas auf die „Elphi“ kommen. Die jahrelangen Verzögerungen, die explodierten Kosten – all das Zeter und Mordio ist längst vergessen. Selbst den guten, alten Michel hat das gläserne Wahrzeichen in Schiffsform längst abgelöst.

Dass die Elbphilharmonie, in deren Fassade das Wasser der Elbe sich nun so schön spiegelt, einst so kontrovers diskutiert wurde, daran erinnert nun ein Artikel der New York Times (NYT). Denn das amerikanische Nachrichtenmagazin hat ein Ranking der umstrittensten Gebäude aller Zeiten erstellt – nach der Einschätzung zweier Architekten.

Elbphilharmonie auf Platz 8: „Kontroversen verblassen mit der Zeit“

Und unsere Elphi landet bei den Experten auf Platz acht. Dazu schreiben sie: „Die geschwungenen Konzertsaalgebäude, die auf einem bestehenden Backsteinlagerhaus errichtet wurden, spiegeln wider, wie Kontroversen mit der Zeit verblassen.“ Denn nach der Fertigstellung habe sich die öffentliche Wahrnehmung komplett gewandelt: „Alle lieben es. Man bekommt keine Tickets mehr.“

Umstrittene Gebäude: Auch Turm zu Babel und Ballsaal des Weißen Hauses sind dabei

Vom Turm zu Babel (Platz 1) über die Casa del Fascio in Como (2) bis zum Ballsaal des Weißen Hauses (9): Die Architekten arbeiten sich chronologisch durch die Geschichte. Zum biblischen Turm sagt der US-Architekt Daniel Libeskind (79): „Es ist das umstrittenste Gebäude überhaupt, weil es niemals fertiggestellt werden kann.“

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Zum Ballsaal des Weißen Hauses, der erst 2028 fertiggestellt werden soll, heißt es, er werde bereits jetzt kontrovers diskutiert. Er sei zum Streitpunkt über die Macht des US-Präsidenten und den Denkmalschutz geworden. Auch die Rückbesinnung konservativer Kreise auf die griechisch-römische Architektur stoße auf Kritik. (kla)

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