Andrea Rothaug

Andrea Rothaugs Lieblingshamburger? Ein Cheeseburger ohne Fleisch! Foto: katja ruge

Einmal St. Pauli, immer St. Pauli

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Andrea Rothaug (56) ist Chefin von Rockcity Hamburg e.V., das „Zentrum für Popularmusik“ will Bands und Musikschaffende unterstützen. Gerade ist die Geschäftsführerin mit Bewerbungen für den „Krach und Getöse“-Preis beschäftigt. Einreichbar bis 25.3. unter krachundgetoese.de.

1. Wenn Sie einen Tag alles in Hamburg entscheiden könnten, worum würden Sie sich kümmern? Hamburg ist Musikstadt, aber viele, die sie prägen, können sich das Arbeiten hier kaum noch leisten. Viele können sich eh wenig leisten! Wenn ich einen Tag entscheiden dürfte, würde ich Strukturen schaffen, die dauerhaft Perspektiven geben. Vom free „All you can listen“-Gutschein für alle bis zum „Musikticket-Automaten“ für Clubbesuche mit einer Extraportion Streetwear!

2. An welchem Ort in Hamburg geht Ihnen das Herz auf? In meiner Lieblingsbar „439“ an der Vereinsstraße. Wenn ich in meiner Sitzecke Cynar auf Eis trinke und eine neue Band sehe, egal ob vor 30 oder drei Leuten. Da merkt man sofort, dass Kultur eben nicht im Marketing entsteht, sondern auf der Bühne.

3. Wer ist Ihr Lieblingshamburger? Ein gerösteter Cheeseburger ohne Fleisch mit Pickles und ohne Tomate!

4. Welche drei Dinge machen Sie glücklich? Geröstetes Toast mit Orangenmarmelade von Marie-Laure Tombini, der Wohlerspark mit Juno (Tochter) im Laufen und meine Bücher und Texte schreiben, wie aktuell zum Reeperbahnfestival „Licht.Lärm.Leute. – Popularmusikförderung in Deutschland.“ Ein Knaller!

5. Worüber mussten Sie zuletzt richtig lachen? Über die Carlton-Performance in „The Fresh Prince of Bel-Air“, tanzt zu Tom Jones.

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6. Welcher Hamburger Stadtteil ist der schönste? St. Pauli! Ich lebe seit 45 Jahren auf St. Pauli und würde mit nix tauschen! Hier kann Mensch sein und Mensch sein lassen.

7. Welche Hamburger Spezialität ist unverzichtbar – und welche völlig überschätzt? Fisch und Franzi immer gut! Und zwar in der Reihenfolge! Labskaus und Pannfisch sind allerdings aus der Mode gerollt – da muss mal ’ne vegane Variante auf den Tisch!

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