Hamburg ist „hässlich“ – Berliner TikToker zieht über die Stadt her
Mutig ist er, das muss man TikToker Levi Penell (25) lassen: In einem Interview zieht der Berliner über Hamburg her. Abgesehen von der Speicherstadt sei die Hansestadt „stinknormal und hässlich“, so der Tenor. In den Kommentaren verteidigen aufgebrachte Hamburger ihre Stadt – und fordern ein Hamburg-Verbot für Penell.
„Alle würden immer sagen, Hamburg sei wahnsinnig schön“, sagt Levi Penell und legt los. „Wart ihr mal da?“, fragt er in einem Interview mit „Radio Fritz“, „das ist eine stinknormale Stadt“. Der 25-Jährige (700.000 TikTok-Follower) geht sogar noch weiter: „Hamburg in die Breite ist hässlich“. Wenn man sich nicht nur die Speicherstadt, sondern die Wohngebiete anschaut, sei Hamburg nicht schöner als Berlin.
TikToker aus Berlin lästert über Hamburg
Ein gewagtes Statement, das bei den hanseatischen Lokalpatrioten gar nicht gut ankommt: „Der hat ab heute Hamburg-Verbot“, schreibt ein Nutzer. „Teeren und federn und aus der Stadt jagen“, kommentiert ein anderer. „Er ist wahrscheinlich nur traurig, weil er hier keine Wohnung bekommen hat“, wird gemutmaßt.

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Neben diversen Medien verteidigen auch Hamburger Prominente ihre Stadt. „Fake News!“, schreibt der SPD-Abgeordnete Danial Ilkhanipour. Der Tierschutz-Influencer Malte Zierden kommentiert ironisch: „Mutig, Hamburg hässlich zu nennen. Wenn du das nächste Mal hier bist, bekommst du ’ne Ohrfeige … von GZUZ. Genau wie der Schwan.“
Levi Penell fordert Social-Media-Verbot für Boomer
Aber Penell bekommt auch Zustimmung. „Endlich sagt’s mal einer“, der typische Hamburger Rotklinker sei „deprimierend“ und die Stadt einfach nur „braun und grau“.
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Dass der TikToker mit seiner Aussage anecken würde, war ihm wohl klar. In der Vergangenheit sorgte er bereits für Schlagzeilen, als er in der Sendung „Hart aber fair“ ein Social-Media-Verbot für alle Ü-60-Jährigen forderte, weil sie zu oft auf Fake News hereinfallen würden. (mp)
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