Hamburg rätselt über „Zech“-Graffiti

In Eimsbüttel sind an vielen Hauswänden Schriftzüge mit dem Wort „Zech
In Eimsbüttel sind an vielen Hauswänden Schriftzüge mit dem Wort „Zech" aufgetaucht.

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Bauträger, Nachbarschaftsstreit? Die in Hamburg aufgetauchten Graffiti mit dem Wort „Zech“ laden zur Spekulation ein. Wer oder was dahinter steckt, dazu gibt es ganz unterschiedliche Theorien.

An mehreren Häusern in der Selliusstraße und in der Lutterothstraße sind Graffiti aufgetaucht. Alle drehen sich um das Wort „Zech“ und sind mit Beleidigungen verbunden. Auf den Onlineplattformen Facebook und Reddit wird spekuliert, was hinter den Graffiti stecken könnte.

Ein Nutzer stellt die Vermutung auf, dass zwei Menschen, „die beide gerne Eddings benutzen“, einen Streit hatten. Zur Graffiti-Szene würde er solche Schmierereien nicht zählen. Ein anderer schließt sich dieser Vermutung an, vielleicht habe „Zech“ Probleme mit den Anwohnern in der Nachbarschaft.

„Zech” der Bauträger oder doch „Zeche Zollverein”?

Auf Reddit wird vermutet, dass es sich bei Zech um den Bauträger „Zech” handelt. Dieser plant und baut Immobilien in ganz Deutschland. Eine andere Person widerspricht dieser These und verweist auf den Schriftzug „Du hinterhältiger kleiner Bastard“, der nicht nach einem Anti-Gentrifizierungs-Slogan klinge.

Die 'Zech'-Schriftzüge ziehen sich durch die gesamte Selliusstraße. Foto: Frieda Stadtlander

Andere Nutzer schreiben, der Sprayer wisse nicht, wie man Merz schreibe.

„Zech“-Graffiti: LKA ermittelt

Ein User holt weit aus und reimt sich folgende Geschichte zusammen: Ein Mitarbeiter der Firma „Zeche Zollverein“ namens Zech aus der tiefsten Zeche Deutschlands sei abends in der Kneipe zechen gegangen. Weil er keine Patte mehr gehabt habe, habe er die Zeche geprellt. So stellte sich die Frage, wer die Zeche zahle, jedoch sei Zech nicht mehr aufzufinden gewesen. Voller Wut sprayten seine Kollegen nun Graffitis über Zech, da sie für ihn die Zeche zahlen mussten.

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Doch bei allem Humor sind sich die meisten Nutzer einig: Schön sind die Graffiti nicht und die Schriftzüge eine „armselige” Aktion. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe der Schmierereien seien aber noch nicht bekannt, so die Pressestelle der Polizei.