Drogen, Knast und Autodiebstahl: Wie zwei Crash-Kids die Kurve bekamen
Ingo und Michaela gehörten zu den Crash-Kids, damals in den 90ern, als Paar und Teenie-Eltern. Treffpunkt: Hauptbahnhof. Hobby: Opel klauen. Endstation: Haft und Abhängigkeit. Eine Spritztour durch das Leben, das beide hinter sich ließen.
Ingo sitzt am Steuer, die linke Hand locker am Lenkrad, die rechte auf der Mittelkonsole. Seine Bomberjacke lässt die breiten Schultern noch breiter wirken, am Ärmel baumelt der charakteristische Reißverschluss. Genau in diesem Outfit knackte er in den 1990ern Hunderte Opel. Der HSV-Würfel am Rückspiegel pendelt hin und her, als Ingo (Name geändert) vorsichtig ausparkt.
„Die stehen hier schon wie die Geier“, sagt der 49-Jährige über die wartenden Autofahrer und beschleunigt. Alles regelkonform, nicht wie früher, als er als Crash-Kid durch Hamburg heizte.
- Deutsch (Deutschland)
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