Diese Trendsportart soll in Hamburgs Schulhallen einziehen
Der Trendsport Pickleball erobert Hamburg: Das Spiel mit Ball und Schlägern vereint Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis – und bringt alle Generationen zusammen. Die Sportart aus den USA bieten auch immer mehr Vereine in der Hansestadt an. Damit genügend Plätze für die Spieler zur Verfügung stehen, soll der Trend jetzt auch die Schulsporthallen erobern, fordern SPD und Grüne.
Leichte Kunststoffschläger, ein gelochter Plastikball, ein Netz und ein Spielfeld, ähnlich wie beim Badminton – mehr braucht es nicht für Pickleball. Gespielt wird in der Regel im Einzel oder Doppel. Weil die Sportart leicht erlernt werden kann und weniger hektisch ist als etwa Squash, eignet sie sich für Jugendliche und Senioren gleichermaßen.
Mehrere Vereine in Hamburg bieten Pickleball an
Mehrere Vereine in Hamburg wie der Eimsbütteler Turnverband, der Walddörfer SV, der TSC Wellingsbüttel 1937 e.V., der TSV Stellingen oder der SC Condor bieten den Sport bereits an. Im Rahmen der „Active City Arena“ hatte auch die MOPO den Trendsport bereits im Sommer letzten Jahres auf dem Heiligengeistfeld getestet.
Bislang gibt es in Hamburg allerdings nur wenige feste Spielfelder. Das wollen die Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Grünen jetzt ändern.
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Der Senat soll geeignete Pilotstandorte – etwa in Schulsporthallen, auf Schulhöfen und auf öffentlichen Sportflächen – ausfindig machen. Sie sollten durch einfache Maßnahmen wie zusätzliche Linienmarkierungen für Pickleball freigegeben werden können. Über den Antrag wird die Bürgerschaft voraussichtlich in der kommenden Sitzung am 11. Februar beraten.
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