Diese Restaurants in Hamburg gehören zu den besten ihrer Art in Deutschland
Zum ersten Mal hat der „Schlemmer Atlas“ die 50 besten Vegan-Restaurants in Deutschland gekürt. Und in Hamburg dürfen nun vier Gastrobetriebe die Auszeichnung aus gebürstetem Alu des Restaurantführers aufhängen.
Die pflanzliche Ernährung boomt, das wissen nicht nur Leserinnen und Leser dieser Kolumne. Zum diesjährigen Veganuary, dem veganen Werbemonat Januar, eroberten mehr als 1480 neue vegane Produkte und Gerichte weltweit den Markt. Und auch auf der am 18. März zu Ende gegangenen Gastro-Messe Internorga gab es zahlreiche pflanzliche Neuigkeiten – sowie den „Top50 Award“ für vegane Restaurants.
Der Dortmunder „Schlemmer Atlas“ vergab den Award für „herausragende Leistungen veganer Gastronomiebetriebe“ – aufgenommen wurden also nur Restaurants, die zu 100 Prozent vegan sind, ohne dass die Reihenfolge ein Ranking darstellt. In Hamburg wurden vier Restaurants in die Liste aufgenommen. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, sagt Konstantin Elser der gemeinsam mit seiner Frau Hannah „The Vegan Eagle“ (Wischhöfen 4, Langenhorn) führt.
Veganes Restaurant in Hamburg: „Wir machen Essen für die Seele“
Der Award steht nun auf dem Tresen. „Das Restaurant mit Garten von Hannah und Konsti ist einen Abstecher in Hamburgs Norden unbedingt wert. Sie bieten eine Küche, die selbst traditionelle Fleischesser begeistert“, findet der „Schlemmer Atlas“. „Wir machen Essen für die Seele“, sagt Chefkoch Konstantin, der in dieser Kolumne den MOPO-Lesern auch schon vegane Grill-Tipps gab. „Wir bieten Kindheits- und Urlaubserinnerungen“, sagt Elser, „und kochen, worauf die Küche Lust hat und was in die Saison passt.“
Die Karte wechselt monatlich, was mir und meiner Frau schon viel kulinarischen Spaß beschert hat. Dass das auch bei Nicht-Veganern ankommt, hören wir bei unseren Besuchen immer wieder, wenn sich am Nachbartisch über die Gerichte ausgetauscht wird. Ab 2. April lockt unter anderem die Kartoffel-Frühlings-Pfanne. Oder eine der fünf „kleinen Köstlichkeiten“, vegane Tapas, die man auch als Hauptgericht ordern kann. Dort findet sich etwa eine BBQ-Aubergine mit Zitronen-Dip und pinkem Rettich. Oder eine portugiesische Krokette mit Safran-Majo und Zitronenschnitzel.
In Hamburg bekam außerdem das „Bodhi Vegan Living“ (Borgweg 11, Winterhude) für seine „vielfältigen Vorspeisen zum Teilen, vietnamesische Suppen und veganes Sushi“ einen Award. Und das „Happenpappen“ (Feldstraße 36, St. Pauli) von Cathy Bernhardt für die „Bowls und Burger mit saisonalen Zutaten“. Der Laden macht mit seiner ungezwungenen Art einfach gute Laune, auf den Innen- wie Außenplätzen gibt’s den Blick auf den grünen Bunker. Bestell-Empfehlung von mir: das großartige Grilled Cheese Sandwich.
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Und das „TA Vegan House“ (Reimarusstraße 13, Neustadt) mit seinen „rein pflanzlichen Bowls mit Curry, Pho und Udon-Nudeln“. Das Restaurant von Tien Hop Ta mit seinem Ableger in der Neuen Großen Bergstraße 11 (Altona-Altstadt) punktet mit Mini-Bowls vietnamesischer Köstlichkeiten, die man sich zu einem großen Ganzen zusammenstellt. Macht man das zu zweit, ist der Tisch voll mit Schälchen und kleinen Tellern – überall mal probieren ist Teil des Besuchs.