Die besten Spaziergänge: Auf Safari in Hamburgs Süden
Nach den Feiertagen kann ein bisschen frische Luft nicht schaden. Wir haben Ziele für Spaziergänge in und um Hamburg herausgesucht, die schnell zu erreichen sind und die auch Kindern Spaß machen. Mal geht es in die „Berge“, mal ans Wasser, mal zum Tiere beobachten.
Spaziergang: Safari in Seevetal
Seevengeti, was soll denn das sein? Die Wortschöpfung aus Seeve und Serengeti bezeichnet das Naturschutzgebiet untere Seeveniederung bei Hörsten in Seevetal. Von zwei Aussichtstürmen sind zwar keine Löwen und Giraffen zu sehen, dafür aber Galloways, Gänse und mit Glück auch Eisvögel. Fernglas nicht vergessen! Das Naturschutzgebiet lässt sich besonders gut mit dem Rad oder mit Inlinern erkunden – ein asphaltierter, autofreier Rundweg führt am Junkernfeld vorbei bis zur Seevemündung in Over an die Elbe und wieder zurück zum Seevengeti-Parkplatz. Wer mit der Bahn kommt, erreicht die Seevengeti gut zu Fuß vom Bahnhof Maschen.
Rundweg Weseler Heide
Zwischen Egestorf und Undeloh liegt die Weseler Heide. Weniger überlaufen als die Region um den Wilseder Berg gibt es auch hier alles auf kleinem Raum, was der Heidewanderer wünscht. Heidelandschaft, Teiche, Bienenzäune, einen Schafstall, Infotafeln und mit etwas Glück eine Heidschnuckenherde. Auf einem sechs Kilometer langen Rundweg lässt sich die Weseler Heide erkunden. Wer länger wandern möchte, findet verschiedene ausgeschilderte Touren und kann zum Beispiel auf dem Heidschnuckenweg weiter gehen.
Schnelsen: Immer am Wasser lang
Die Kollau entspringt einem Quellteich in Schnelsen in Nähe der Straße Vielohweg und fließt acht Kilometer weiter in die Tarpenbek. Immer am Wasser entlang führt ein abwechslungsreicher Wanderweg, den sich Radfahrer, Sportler und Wanderer teilen. Die Kollau umfießt das Niendorfer Gehege. Auf der letzten Etappe schlängelt sich der jetzt schon mehr frequentierte Weg weiter an der Tarpenbek entlang bis nach Eppendorf. Wer in Richtung Eidelstedt wandern möchte, verlässt den Wanderweg etwa auf der Höhe Bussardweg und geht weiter an der Mühlenau durch die Eidelstedter Feldmark.
Ein Skigebiet in Hamburg
Skigebiet in Hamburg? Ja, richtig gelesen. Sollte Schnee liegen, kann man auf dem 79,2 Meter hohen Reiherberg südlich der Elbe tatsächlich Wintersport betreiben. Die meisten Besucher kommen dann mit dem Schlitten in die Harburger Berge. Auch zum Spazierengehen ist die hügelige Landschaft mit dem ausgedehnten Waldgebiet Haake gut geeignet. Parken kann man z.B. vor der leider immer noch geschlossenen Kärntner Hütte an der Cuxhavener Straße in Hausbruch.
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Über wilde Weiden
Das länderübergreifende Naturschutzgebiet Höltigbaum gehört zum im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein und zu Hamburg-Rahlstedt und schließt sich an das Stellmoorer Tunneltal an. Lange Zeit wurde das Gelände militärisch als Standortübungsplatz genutzt. Trotz dieser Nutzung sind hier viele seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten geblieben. Ein Rundwanderweg startet an der Straße Eichberg (gute Parkmöglichkeiten) in Rahlstedt. Vor dem Haus der Wilden Weiden biegt rechts ein Weg ab, der in die Wälder und Wiesen des Naturschutzgebietes Höltigbaum führt. Vom großen Rückhaltebecken geht es über den Fattsbarg, den Grotmannskrog, den Bullenbarg und über den Herdenpfad zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.