Der nächste Bezirk will „intelligente Zebrastreifen“ einführen
Nach Eimsbüttel zieht jetzt auch Altona nach: Der Bezirk will sogenannte smarte Zebrastreifen testen, um vor allem Kinder auf dem Schulweg besser zu schützen.
Die CDU-Fraktion in Altona hat gemeinsam mit der FDP einen entsprechenden Antrag eingebracht, der inzwischen einstimmig beschlossen wurde. Geplant ist ein Pilotprojekt an besonders sensiblen Orten – etwa vor Schulen, Bushaltestellen oder stark befahrenen Straßen. In der Bezirksversammlung Eimsbüttel war bereits ein ähnlicher Antrag beschlossen worden.
Die Technik dahinter: Sensoren erkennen wartende Fußgänger und aktivieren automatisch LED- oder Lichtsignale. Autofahrer sollen so frühzeitig gewarnt werden, wenn jemand die Straße überqueren will.
„Sichere Schulwege müssen für uns höchste Priorität haben und sind eine Kernaufgabe verantwortungsvoller Verkehrspolitik“, sagt der Altonaer CDU-Verkehrspolitiker Tim Schmuckall. Gerade an unübersichtlichen Stellen und in der dunklen Jahreszeit brauche es „innovative Lösungen, um Kinder besser zu schützen“.
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Hintergrund sind weiterhin zahlreiche Schulwegunfälle in Hamburg. Allein 2024 wurden laut Innenbehörde 93 solcher Unfälle registriert. Ob und wo die smarten Zebrastreifen tatsächlich kommen, muss nun die zuständige Fachbehörde prüfen. (rei)