E-Scooter von Ryde

Die knallgrünen E-Scooter von Ryde stehen neuerdings überall in Hamburg (Symbolbild. Foto: imago/Cavan Images

Besser oder billiger? Das steckt hinter Hamburgs neuen E-Scootern

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Sie heißen Bolt, Dott, Lime oder Voi, ihre Fahrzeuge flitzen auf Hamburgs Straßen umher. Jetzt drängt ein neuer Anbieter auf den Hamburger E-Scooter-Markt. Die grünen Gefährte der norwegischen Firma Ryde stehen inzwischen überall in der Stadt. Gegen die vier Konkurrenten will sich der neue Anbieter mit hoher Qualität und niedrigen Preisen durchsetzen.

Rund 3000 Ryde-Scooter sind seit Kurzem im gesamten Stadtgebiet verteilt. Das norwegische Unternehmen ist erst seit wenigen Wochen in Deutschland vertreten. Neben Hamburg stehen auch die neuen Fahrzeuge auch in Frankfurt, Aachen und Köln. Hamburg sei „sehr innovativ“, sagt Ryde-Sprecher Peer-Arne Böttcher der MOPO. Gleichzeitig würden E-Scooter immer häufiger genutzt. Um der Konkurrenz davonzufahren, setze man auf die „fortschrittlichsten Modelle, die derzeit in Europa verfügbar sind“. Zuerst berichtete das „Abendblatt”.

Neue E-Scooter: Anbieter Ryde erobert Hamburg

Die Märkte in skandinavischen Ländern wie Norwegen, Schweden und Finnland würden bereits äußerst strengen Regulierungen unterliegen. Darum sei Ryde auch für die gestiegenen Anforderungen auf dem deutschen Markt gut aufgestellt.


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Ryde will ausschließlich auf fest angestellte Mitarbeiter setzen. „Dies stellt sicher, dass Prozesse und deren Qualitätsstandards eingehalten werden“, sagt Böttcher. Das würden die Kunden auch in der Qualität des Produkts, der Services und beim Preis spüren. „In den meisten Fällen liege die Preisgestaltung unter der der Konkurrenz”, sagt Böttcher.

Günstiger als die Konkurrenz?

In Hamburg kosten die E-Scooter 24 Cent pro Minute – eine Freischaltgebühr gibt es nicht. Vielnutzer können auch zwischen verschiedenen Abomodellen wählen. Ein Blick in die Apps der Konkurrenz zeigt: Dott hat aktuell mit 22 Cent pro Minute den günstigsten Tarif, berechnet aber 0,99 Cent je Freischaltung. Lime ist mit 23 Cent pro Minute ebenfalls etwas günstiger, berechnet aber eine Freischaltgebühr von einem Euro. Bei Voi und Bolt kostet ein E-Scooter rund 30 Cent pro Minute, bei Bolt kommen 49 Cent Freischaltgebühr dazu.

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Manche Hamburger sind von den vielen Scootern in der Stadt jedoch auch genervt. Nicht selten werden sie mitten auf dem Gehweg geparkt oder liegen in Gebüschen herum. Das sieht auch der Ryde-Sprecher als ein „echtes Ärgernis“. Den Nutzern wird darum innerhalb der App eine Schulung angeboten, um sie mit den wichtigsten Scooter-Regeln vertraut zu machen. Ebenso sei es auch verpflichtend, ein Foto vom geparkten Scooter zu machen. 

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