Darum hängen in Hamburg heute die Fahnen auf Halbmast
Wer am Dienstag an öffentlichen Gebäuden in Hamburg vorbeikommt, sieht es sofort: Die Fahnen hängen auf Halbmast – angeordnet von der Bundesregierung im Rahmen einer bundesweiten Trauerbeflaggung.
Anlass ist der staatliche Trauerakt für die frühere Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, der heute in Berlin abgehalten wird. Als Zeichen des Gedenkens wurden die Flaggen an Bundesgebäuden sowie an zahlreichen Einrichtungen von Ländern und Kommunen auf Halbmast gehängt.
Halbmast für ehemalige Bundestagspräsidentin
Süssmuth starb am 1. Februar im Alter von 88 Jahren. Sie war von 1987 bis 2002 Bundestagsabgeordnete und von 1988 bis 1998 Bundestagspräsidentin. Die Politikerin setzte sich besonders für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Beruf und Gesellschaft ein.
Viele hochrangige Politiker würdigten sie während des Staatsaktes im Bundestag. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beschrieb sie als „leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie“.
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Die Beflaggung auf Halbmast gilt als sichtbares Symbol staatlicher Trauer und wird in Deutschland an besonderen Gedenktagen oder offiziellen Traueranlässen gehängt. Die Trauerbeflaggung ist auf den heutigen Tag begrenzt; danach werden die Fahnen wieder regulär gehisst.
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