Autos stehen nahe dem Volksparkstadion im stockenden Verkehr.

Autos stehen nahe dem Volksparkstadion im stockenden Verkehr. Foto: picture alliance/dpa | Jonas Walzberg

Chaos, Schlangen, Wartezeiten: Verkehrschaos an den Arenen – Politiker machen Druck

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Hamburgs Arenen sorgen regelmäßig für Verkehrschaos. Besonders nach Fußballspielen oder Konzerten stauen sich die Straßen und die S-Bahn über Stunden. SPD, CDU und Grüne in Altona sehen darin ein „strukturelles Defizit“ der Stadt – und üben nun Druck auf die Verantwortlichen aus.

SPD, Grüne und CDU in Altona fordern die Verkehrsbehörde eindringlich zu spürbaren Verbesserungen auf. Rund um das Volksparkstadion und die Barclays Arena müsse der Verkehr endlich schnell und wirksam fließen, heißt es. Vor allem an der S-Bahn Stellingen zeigt sich das Problem jedes Mal deutlich: Nach Großveranstaltungen stehen Besucher teils 20 Minuten nur dafür an, überhaupt bis zum Bahnhof zu gelangen.

Stau und Chaos um die Arenen: „Strukturelles Defizit der Stadt“

Dennis Mielke (SPD) sieht die Staus um die Arenen nicht als „Randproblem“, sondern als „ein strukturelles Defizit, das eine Musik- und Sportstadt wie Hamburg nicht länger hinnehmen sollte.“

Auch Dana Vornhagen von den Grünen betont, dass vor allem der ÖPNV, sichere Fuß- und Gehwege sowie das Kfz-Parkleitsystem dringend gestärkt werden müssten. Tim Schmuckall (CDU) ergänzt: „Gerade an der S-Bahn Stellingen zeigt sich, dass organisatorische Flickschusterei nicht mehr ausreicht. Die Menschen erwarten Verlässlichkeit – und die Stadt muss liefern.“

SPD, CDU und Grüne fordern Maßnahmenplan

Die drei Fraktionen machen klar: Ein verlässliches Abreisekonzept klappt nur, wenn alle weiteren Bausteine gleichzeitig vorangehen – von schnelleren Busanbindungen über einen festen Zeitplan zur Modernisierung des Parkleitsystems bis hin zu klaren Konzepten zur Lenkung der Besucherströme rund um Volksparkstadion und Barclays Arena. Zwar müsse im Zuge einer möglichen Olympia-Bewerbung einiges neu bewertet werden, doch dürfe das keinesfalls zu weiterem Stillstand führen.

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Ein gemeinsamer Antrag für die kommende Bezirksversammlung fordert, dass die Behörde bereits im ersten Quartal 2026 einen Maßnahmenplan „mit klaren Zeitperspektiven“ vorlegt. Damit wollen SPD, CDU und Grüne sicherstellen, dass es nach Großveranstaltungen endlich weniger Stau und mehr Sicherheit für die Besucher gibt. (tb)

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