Chanukka-Leuchter in der Hamburger Innenstadt – das bedeutet Gläubigen das Fest
Hamburgs Landesrabbiner Shlomo Bistritzky hat zum jüdischen Lichterfest Chanukka am rund drei Meter hohen Chanukka-Leuchter in der Innenstadt am Sonntag das letzte Licht entzündet. Mit dem Lichterfest wird an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im Jahr 164 vor Christus erinnert.
Begleitet wurde Bistritzky bei dem gemeinsamen Fest „Chanukka an der Alster“ von zahlreichen Hamburgerinnen und Hamburgern, darunter auch Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und Bischöfin Kirsten Fehrs.
- Georg Wendt/dpa Zahlreiche Teilnehmer haben sich zum Jüdischen Lichtfest „Chanukka“ am Jungfernstieg auf der Reesendammbrücke versammelt.

Zahlreiche Teilnehmer haben sich zum Jüdischen Lichtfest „Chanukka“ am Jungfernstieg auf der Reesendammbrücke versammelt. - Georg Wendt/dpa Shlomo Bistritzky, Landesrabbiner der Freien und Hansestadt Hamburg, steht während des Jüdischen Lichtfestes "Chanukka" auf der Reesendammbrücke auf der Bühne.

Shlomo Bistritzky, Landesrabbiner der Freien und Hansestadt Hamburg, steht während des Jüdischen Lichtfestes „Chanukka“ auf der Reesendammbrücke auf der Bühne.
Eingeladen zum feierlichen Entzünden der Chanukkia auf der Reesendammbrücke am Jungfernstieg mit traditionellem Gebäck und Musik hatten Chabad Hamburg und die Jüdische Gemeinde Hamburg.
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Während Chanukka seit dem 14. Dezember wurde jeden Abend eine weitere Kerze am Leuchter angezündet, sodass das Licht von Tag zu Tag zunimmt. Begleitet wird das Fest von traditionellen Speisen, die in Öl gebraten sind, so etwa Latkes, also Kartoffelpuffer, und Sufganiot, mit Marmelade gefüllte Krapfen. (dpa/mp)
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