Ein VHH-Bus in Hamburg.

Ein VHH-Bus in Hamburg. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Marcus Brandt

Busstreik beim Hafengeburtstag in letzter Minute abgewendet

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Wie die Verdi am Dienstagabend mitteilte, haben sich die Gewerkschaft und das Busunternehmen VHH „nach harten Verhandlungen“ im Tarifstreit einigen können. Die Drohung eines Busstreiks beim Hafengeburtstag stand im Raum.

Dieser Tarifstreit wurde auf beiden Seiten mit viel Härte geführt: Die Gewerkschaft beklagte immer wieder mangelnde Kompromissbereitschaft der Arbeitgeberseite – und erhöhte gleichzeitig mit Streiks bei den VHH und zuletzt einem Ultimatum den Druck.

Busstreik ist vom Tisch: VHH und Verdi einigen sich

Nun gibt es laut Verdi einen Kompromiss, „der den Weg für spürbare Verbesserungen“ ebnet. Kernpunkte sind die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 38 Stunden bei vollem Lohnausgleich, eine Verkürzung der maximalen Dienstlänge geteilter Dienste, eine erhöhte Zulage für diese sowie eine Zahlung des Nachtschichtzuschlags bereits ab 21 Uhr.



Nach Angaben der Gewerkschaft plant die VHH zudem, die von der Bundesregierung ermöglichte Entlastungsprämie von 1000 Euro in zwei Schritten an die gesamte Belegschaft auszuzahlen. Irene Hatzidimou, Verhandlungsführerin von Verdi Hamburg betont: „Der Druck der Kolleg*innen hat gewirkt. Die Arbeitgeberseite musste sich bewegen und alle geforderten Verschlechterungen vom Tisch nehmen.“

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Damit ist auch die Drohung der Gewerkschaft, zum Hafengeburtstag erneut zum Warnstreik bei der VHH aufzurufen, vom Tisch.

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