Hamburg
Bus statt Bahn: Wichtige S-Bahn-Strecke für eine Woche gesperrt
Wegen Bauarbeiten fährt eine Woche lang keine S-Bahn zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook. Was Pendler jetzt wissen müssen.
Geduld gefragt für S-Bahn-Fahrgäste: Bauarbeiten legen die Strecke zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook ab 9. Juli für eine Woche lahm. Stattdessen sind Ersatzbusse im Einsatz. Doch auch hier gibt es Einschränkungen.
Für eine Woche müssen sich Fahrgäste der S3, S5 und S7 auf Änderungen einstellen: Vom 9. bis 16. Juli führt die Bahn Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook durch.
Bus-Ersatzverkehr für Zeitraum eingerichtet
In diesem Zeitraum fährt die S3 nur noch zwischen Pinneberg und Hammerbrook sowie zwischen Wilhelmsburg und Neugraben. Die S5 verkehrt lediglich zwischen Stade/Buxtehude und Harburg Rathaus.
Auch für die Bergedorfer S-Bahn gibt es Änderungen: Die Züge fahren nicht durch den Citytunnel, sondern als S2 über Dammtor Richtung Diebsteich. Dadurch entfällt die direkte Verbindung vom Bahnhof Altona zur Holstenstraße.
Als Ersatz setzte die Bahn Busse ein. „Die Busse fahren in dichter Taktung und halten an den S-Bahn-Stationen Wilhelmsburg, Veddel und Hammerbrook“, teilte die Bahn mit. Die Station Elbbrücken kann allerdings wegen paralleler Straßenbauarbeiten nicht angefahren werden. Wer dorthin möchte, sollte ab Hamburg Hauptbahnhof oder Jungfernstieg auf die Linie U4 umsteigen.
Eine Alternative bietet auch der Regionalverkehr: Zwischen Harburg und Hamburg Hauptbahnhof können Fahrgäste die Linien RE3, RE4, RE5 sowie die Regionalbahnen RB31 und RB41 nutzen. Die Züge des RE 5 halten zeitweise zusätzlich in Neugraben.
Bauarbeiten für Südabschnitt der geplanten S6
Hintergrund der Sperrung sind Bauarbeiten für den südlichen Abschnitt der geplanten S6. Auf rund 800 Metern wird der Gleisoberbau erneuert. Anschließend wird der Untergrund mit einem speziellen Geotextil stabilisiert – eine Voraussetzung für den späteren Einbau neuer Weichen. Damit die Sperrung möglichst kurz ausfällt, wird tags und nachts gearbeitet.
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Die Bahn empfiehlt allen Fahrgästen, ihre Verbindung vor Fahrtantritt in der DB-Navigator-App, der HVV-App oder den Online-Fahrplanauskünften zu überprüfen. (mp)
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