Das Team des „Katers Köök“: Rilana Rentsch (v.l.), Sandra Karolat und Sören Horn – in Katzen-Gesellschaft

Das Team des „Katers Köök“: Rilana Rentsch (v.l.), Sandra Karolat und Sören Horn – in Katzen-Gesellschaft Foto: Florian Quandt

„Bricht uns das Herz“: Besonderes Café in Hamburg schließt nach neun Jahren

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Die Gesellschaft von Katzen genießen und dabei frühstücken, vegane Pfannkuchen und Sandwiches essen: Das ist das Konzept des „Katers Köök“ in Eimsbüttel, Hamburgs erstem Katzencafé. Doch nun, nach neun Jahren, schließen die Betreiber es für immer.


Zusammenfassung:

  • Hamburgs erstes Katzencafé, „Katers Köök“, in Eimsbüttel schließt nach neun Jahren.
  • Die Betreiber geben Stress, Personalprobleme und einen Schicksalsschlag als Gründe an.
  • Das Café sucht ein neues Zuhause für sechs Katzen und schließt endgültig am 22. Juni.

„Es bricht uns das Herz. Aber wir können nicht mehr“: Mit diesen Worten verkündet das Team von „Katers Köök“ im Kleinen Schäferkamp 24 (Eimsbüttel) das Aus. „Es ist generell wahnsinnig kräftezehrend, selbstständig in der Gastro zu sein. Permanenter Stress und sich Sorgen machen, Inflation, Krisen, Mangel an (gutem) Personal und immer arbeiten, wenn andere frei haben“, heißt es weiter. Zusätzlich sei es trotz viel Freude am Konzept „eine krasse Zusatzverantwortung, wenn sechs Katzen im Laden leben und man deren Wohl immer an erste Stelle stellt“.

Katzencafé „Katers Köök“ in Hamburg schließt dauerhaft

Außerdem: „Uns hat letztes Jahr ein schwerer Schicksalsschlag getroffen und Sandra musste krankheitsbedingt die Geschäftsleitung verlassen. Dies hat große Spuren hinterlassen. Wir haben ein tolles Team, aber leider kommen wir wirklich an unsere Grenzen.“

Das Café „Katers Köök“ in Eimsbüttel schließt für immer. Florian Quandt
Das Café „Katers Köök“ in Eimsbüttel schließt für immer.
Das Café „Katers Köök“ in Eimsbüttel schließt für immer.

Deshalb schließe das „Katers Köök“ am 22. Juni. Ein Nachfolger, der das Café übernimmt, werde nicht gesucht, „da wir das ,Katers Köök’ so in Erinnerung behalten wollen, wie wir es geführt haben, und das Ganze eine sehr emotionale Sache für uns ist.“ Nun werde für die sechs Tiere ein neues Zuhause gesucht. Infos zur Vermittlung sollen in den kommenden Tagen und Wochen folgen.

Bis zum 21. Juni können Gäste im Café noch Abschied nehmen. Die Fans zeigen sich auf Instagram traurig: „Ihr wart immer mein Safe Space Café, bei dem ich wusste, ich fühle mich mit der Location und dem Essen wohl“, schreibt jemand. Oder: „Ich bin so gerne bei euch und den Katzen. Ihr werdet mir fehlen.“

2017 startete das „Katers Köök“ noch als „Katzentempel“ und Teil eines Franchiseunternehmens in Eimsbüttel. Erst 2022 wurde es unabhängig und zu „Katers Köök“. 2024 sorgte das Café für Diskussionen, weil es eine Altersbeschränkung eingeführt hatte. Kinder unter zehn Jahren können sich seitdem die Katzen nur noch durch die Fensterscheibe hindurch ansehen – hinein dürfen sie nicht mehr.

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In Hamburg gibt es für Katzen-Fans außerdem noch den „Katzentempel“ in der HafenCity. In Kürze eröffnet ein weiterer Ableger der Kette in der Neustadt.

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