Blick in eine Brewdog-Filiale (hier in Dublin).

Blick in eine Brewdog-Filiale (hier in Dublin). Foto: picture alliance / NurPhoto | Mairo Cinquetti

Brauerei insolvent: Beliebtes Restaurant an der Reeperbahn muss schließen

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Direkt am Anfang der Reeperbahn befindet sich das Restaurant „Brewdog“ der gleichnamigen Brauerei. Aber wie lange noch? Die Craftbier-Brauerei befindet sich in Deutschland in der Krise und muss anscheinend Insolvenz anmelden. Davon ist auch der Standort in Hamburg betroffen.


Zusammenfassung:

  • Brewdog Deutschland will beim Amtsgericht Berlin Insolvenz anmelden.
  • Betroffen sind die Berliner Brauerei und das Lokal auf der Reeperbahn, weitere Standorte wurden bereits geschlossen.
  • Beschäftigte erhalten zunächst Insolvenzgeld, die Zukunft der Arbeitsverträge ist offen.

Die Craftbier-Brauerei „Brewdog“ steht nach einem Medienbericht in Deutschland vor dem Aus: Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ will die deutsche Tochter des schottischen Craft-Bier-Riesen Anfang der Woche einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Berlin stellen. Das Unternehmen hat diese Meldung bislang nicht bestätigt.

Die Insolvenz hat weitreichende Folgen für die deutschen Standorte: Betroffen sind die Brauerei und die Gastronomie in Berlin sowie das Lokal auf der Reeperbahn. Eine Bar in Friedrichshain und ein Lokal in Wiesbaden sind laut des Berichts bereits geschlossen. „Brewdog“ würde sich nach einem Aus der Häuser in Berlin und Hamburg aus dem deutschen Markt zurückziehen.

Zukunft der Angestellten von Brewdog ungewiss

Der Deutschland-Chef von „Brewdog“ habe den Mitarbeitenden in einer E-Mail mitgeteilt, dass „die Insolvenz eine notwendige Maßnahme sei, um eine geordnete Neuausrichtung zu ermöglichen“, berichtet der Nachrichtendienst „T-Online“.

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Demnach würden die Gehälter für die Mitarbeitenden nicht mehr regulär ausgezahlt. Bereits für den Februar sollen die Angestellten Insolvenzgeld über die Bundesagentur für Arbeit bekommen. Wie es für die Angestellten weitergeht, ist unklar. Die Arbeitsverträge sollen aber vorerst bestehen bleiben. (mp)

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