Blaue Moschee an der Alster: Bündnis macht überraschenden Vorschlag
Die Blaue Moschee an der Hamburger Außenalster war jahrzehntelang ein religiöser Ort – und zugleich ein politischer. Die Imam-Ali-Moschee, wie das Gotteshaus offiziell heißt, und das mit ihr verbundene „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH) galten nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden als zentrale Schaltstelle des iranischen Mullah-Regimes in Europa. Seit eineinhalb Jahren stehen Moschee und IZH leer. Doch was soll aus dem Ort werden? Ein breites Bündnis wehrt sich gegen Bestrebungen, hier wieder ein schiitisches Gotteshaus zu etablieren – und hat jetzt einen besonderen Vorschlag entwickelt: Die Blaue Moschee soll zur „Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus“ werden. Seit Dienstag wird dafür mit einer Plakatkampagne in Hamburg geworben.
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