Gläserner Bär mit Mütze von „Starbucks“.

Seinetwegen drehen die Fans durch: der „Bearista Cup“ von „Starbucks“. Foto: Screenshot Instagram

Hype um Starbucks-Glas: Unternehmen mit Ankündigung für Hamburg

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In den USA spielten sich absurde Szenen ab – und das wegen eines gläsernen Bechers in Bären-Optik. Menschen drängten sich hier im November in die „Starbucks“-Filialen, um eines der limitierten Stücke zu ergattern. Es soll sogar zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein, Kritik an der Café-Kette wurde laut. Nun kommt das Objekt der Begierde auch nach Deutschland.

Um vier Uhr morgens warteten im November Menschenmengen vor „Starbucks“-Filialen in den USA, stürmten in die Cafés, griffen sich die wenigen Bären-Becher. Es soll teilweise auch zu Rangeleien gekommen sein, wie Videoausschnitte und Schilderungen zeigen, die auf Social Media kursieren. Die Café-Kette hatte vorher ihren neuen weihnachtlichen „Bearista Cup“ (590 ml, für Kaltgetränke geeignet) angepriesen – einen gläsernen Teddybären mit grüner Mütze als Deckel für stolze 30 Dollar (25 Euro). Innerhalb kürzester Zeit waren alle ausverkauft.

Und während einige wenige sich – genüsslich aus ihren Bärchen schlürfend – posteten, tobten die leer Ausgegangenen vor Wut: In einigen Filialen hätten nur ein oder zwei Becher in den Regalen gestanden. Außerdem hätten sich „Starbucks“-Mitarbeiter noch vor Ladenöffnung Exemplare unter den Nagel gerissen. „Enttäuschend, dass so ein großes Unternehmen eine Kollektion herausbringt, die offensichtlich nur Hype und letztendlich Frustration erzeugt“, schrieb jemand auf Instagram. „Starbucks“ entschuldigte sich schließlich für „die entstandene Enttäuschung“.

Bizarrer Hype: „Bearista Cup“ von „Starbucks“ kommt nach Deutschland

Nun kommt der begehrte Becher nach Deutschland: „This is not a drill! (Dies ist keine Übung!) Wir sehen uns am 23.01.“ postet „Starbucks“ auf Instagram. „Nur solange der Vorrat reicht. Pro Gast und Transaktion auf zwei Cups begrenzt.“ Knapp 6000 Follower haben die Ankündigung bisher geliked. Eine Sprecherin bestätigt auch gegenüber der MOPO: „Der Bär kommt, auch nach Hamburg“. Den Preis wolle man aber noch nicht verraten.

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Ob sich hier ähnliche Szenen abspielen werden wie in den USA – unklar. Schon jetzt sorgen sich die ersten Fans, ob wieder ein künstlicher Mangel erzeugt wird. Das Unternehmen gibt darauf nur eine vage Antwort in den Kommentaren: „Wir haben dafür gesorgt, dass es sie in fast allen Coffee Houses geben wird. Ausgenommen sind häufig Standorte an Raststätten und Bahnhöfen.“ Auf MOPO-Nachfrage sagt die Sprecherin: „Es gibt ausreichend.“

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