E-Bus auf der Lombardsbrücke mit Blick auf die Innenalster

Ein E-Bus der Hochbahn auf der Lombardsbrücke. (Symbolbild) Foto: Hochbahn

Bis 2031: Hochbahn schafft 240 neue E-Busse für Hamburg an

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Die Hamburger Hochbahn schafft bis 2031 bis zu 240 zusätzlich E-Busse an. Zudem ergänze sie ihre Busflotte um bis zu 150 herkömmliche Fahrzeuge, teilte die Hochbahn mit.

„Wir treiben die Elektrifizierung unserer Busflotte konsequent voran. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung dafür, dass der Nahverkehr auch in Ausnahmesituationen stabil, flexibel und zuverlässig funktioniert“, sagte Hochbahn-Chef Robert Henrich.

Derzeit 432 emissionsfreie Busse im Einsatz

Seit 2020 kaufe die Hochbahn ausschließlich emissionsfrei angetriebene Busse. „Aktuell sind bereits 432 von ihnen im Einsatz – rund 39 Prozent der gesamten Flotte“, erklärte die Hochbahn. Die herkömmlich angetriebenen Fahrzeuge würden seit Januar schrittweise auf den Einsatz von Bio-Kraftstoffen
umgestellt. Sogenannte HVO-Kraftstoffe (Hydrotreated Vegetable Oils) aus recycelten Abfällen und Pflanzenölen gelten als fast CO₂-neutral und haben einen geringen Feinstaub-Ausstoß.


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Umweltverbände wie NABU, Deutsche Umwelthilfe oder Greenpeace sehen die HVO-Kraftstoffe jedoch kritisch, sprechen von einer Mogelpackung. So seien die Ausgangsstoffe nicht ungenutzte Abfälle, sondern teils wertvolle, umkämpfte Rohstoffe. Aus Sicht der Umwelthilfe dient HVO vor allem dazu, Verbrennerfahrzeugen ein grüneres Image zu geben.

Mischung aus E- und herkömmlichen Bussen macht flexibel

Aus Sicht der Hochbahn erhöht die Kombination aus Elektro- und herkömmlich angetriebenen Bussen mit alternativen Kraftstoffen dagegen die Robustheit des Gesamtsystems und steigere einen flexiblen Einsatz. Je nach Lage böten beide Antriebsformen spezifische Vorteile.

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Elektrobusse seien der zentrale Baustein zum Erreichen der Klimaziele im ÖPNV. Sie könnten zudem ihre Stärke ausspielen, wenn Kraftstoffe nur eingeschränkt verfügbar seien oder deren Preise stark schwankten. HVO-betankte Busse wiederum böten Vorteile, wenn der Strom knapp werde. (dpa)

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