Annbritt Posselt und Stephanie Kaul stehen im Verkaufsfenster ihres Kiosks.

Der Kiosk Maats am Elbufer steht vor dem Aus. Die Betreiberinnen Annbritt Posselt (l.) und Stephanie Kaul sind enttäuscht. Foto: Florian Quandt

paidBeliebter Kiosk an der Elbe: Betreiberinnen müssen raus

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Die Sonne strahlt auf das Maats in Blankenese. An den grauen Tischen vor dem kleinen Kiosk am Elbuferweg sitzen Gäste, beißen in ihre Fischbrötchen und halten das Gesicht in die Sonne. Zwei Teenager sind gerade angekommen. Sie bestellen Fanta. „Wollen wir uns noch eine Waffel teilen?“, fragt die eine. Ihre Freundin stimmt begeistert zu. Neben ihnen sitzt eine junge Frau und liest konzentriert. Doch die gemütliche Stimmung, die die Betreiberinnen geschaffen haben, wird noch diesen Sommer vorbei sein: Im Juli müssen sie raus.

Die beiden Betreiberinnen des Maats, Annbritt Posselt (51) und Stephanie Kaul (58), sitzen vor ihrem Kiosk und schwelgen in Erinnerungen. „2017 hat alles angefangen“, erzählt Kaul. Die Freundinnen kennen sich seit 1998. Damals haben sie sich in einem Babymassageskurs für ihre Kinder getroffen. Fast 20 Jahre später haben sie das Maats eröffnet. Heute steht eine der Töchter am Verkaufsfenster und macht Waffeln für die Kunden.

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