Hamburg

Beliebter Badesee in Hamburg ab sofort gesperrt – das ist der Grund

Blick über den Öjendorfer See im Öjendorfer Park mit bewaldetem Ufer und ruhiger Wasserfläche.
Blick auf den Öjendorfer See im Öjendorfer Park (Archivbild)

Wegen einer starken Ausbreitung von Blaualgen gilt im Öjendorfer See ab sofort ein Badeverbot. Das Bezirksamt warnt vor gesundheitlichen Risiken.

Schlechte Nachrichten für alle, die im Freien Abkühlung suchen: Der Öjendorfer See ist ab sofort für den Badebetrieb gesperrt. Grund ist eine starke Ausbreitung von Blaualgen (Cyanobakterien), die bei einer Wasseruntersuchung am 4. August festgestellt wurde. Betroffen sind sowohl die Nord- als auch die Südbadestelle.

Ganz überraschend kommt die Sperrung allerdings nicht: Bereits in den vergangenen Jahren musste der beliebte Badesee im Hochsommer immer wieder wegen erhöhter Blaualgenwerte zeitweise geschlossen werden. Hohe Temperaturen und viel Sonnenschein schaffen ideale Bedingungen für die Ausbreitung der Cyanobakterien.

Blaualgen können allergische Reaktionen auslösen

Die von den Blaualgen gebildeten Giftstoffe können unter anderem Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen, Ohrenschmerzen oder allergische Reaktionen auslösen. Wer belastetes Wasser verschluckt, riskiert zudem Übelkeit und Erbrechen. Auch für Hunde und andere Tiere können die Giftstoffe gefährlich sein.

Das Badeverbot gilt bis auf Weiteres. Das Bezirksamt hat an beiden Badestellen Hinweisschilder aufgestellt und will die Wasserqualität weiterhin regelmäßig kontrollieren. (rei)

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